Warenkunde Salat

Knackig, frisch und voller Vitamine – gemeint ist köstlicher Salat. Besonders im Sommer schmeckt ein leichter Salat mit abwechslungsreichen Toppings köstlich. Er belastet kaum das Kalorienkonto und schmilzt unerwünschte Fettpolster einfach weg. Die Vielfalt an Salatsorten ist kaum noch überschaubar und jährlich kommen neue Sorten dazu. Von kräftig-bitterlich bis mild und zart ist alles dabei. Dennoch sind die „guten alten“ Sorten immer noch sehr beliebt. Dazu gehört zum Beispiel:

Eichblattsalat

Der Name Eichblattsalat kommt nicht von ungefähr, denn sowohl Blattform als auch -farbe erinnern an Eichenblätter. Die in der Mitte hellgrünen Blätter werden nach außen hin dunkelgrün mit rötlich-braunen Spitzen. Der nussige Geschmack des Eichblattsalats lässt sich gut mit anderen Salaten, aber auch mit Champignons oder Edelfisch wie z. B. Seeteufel kombinieren. Er eignet sich daher besonders für feine Vorspeisen-Salate aber dank seiner Färbung auch als Dekoration. Eichblattsalat hat von Juni bis September Freilandsaison. Auch er ist sehr empfindlich und deshalb nicht lange haltbar.

100 g Eichblattsalat enthalten: 11 kcal (47 kJ), 1,2 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 1,1 g Kohlenhydrate, 1,6 g Ballaststoffe, 224 mg Kalium, 60 mg Calcium, 1,1 mg Eisen

Radicchio

Radicchio bildet kleine, feste Köpfe aus tiefroten bis violetten Salatblättern, die mit weißen Adern durchzogen sind. Vom Geschmack her ist er sehr herzhaft und auf eine angenehme Art leicht bitter. Für den herb-bitteren Geschmack ist Intybin verantwortlich, ein Bitterstoff mit stoffwechselfördernder Wirkung. Wer es milder mag, kann die dicken, weißen Rippen entfernen oder die Blätter in Zuckerwasser einlegen. Radicchio harmoniert mit fruchtigen Orangenfilets und aromatischen Walnüssen. Er schmeckt auch sehr gut mit mildem Mozzarella, herzhaftem Thunfisch und anderen Salaten. Im Kühlschrank kann er einige Tage aufgehoben werden.

100 g Radicchio enthalten: 13 kcal (54 kJ), 1,2 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 1,5 g Kohlenhydrate, 1,5 g Ballaststoffe, 240 mg Kalium, 1,5 mg Eisen, 28 mg Vitamin C

Chicorée

Die Entdeckung des Chicorées verdanken wir einem Zufall: um 1870 lagerten belgische Bauern Wurzeln der wilden Zichorie in dunklen, feuchten Kellern. Dort trieben aus den Wurzeln neue, zarte Sprosse. Die Chicorée-Sprossen bestehen aus eng aneinander liegenden, weißen Blättern mit goldgelben Spitzen. Der bittere, fein-würzige Geschmack passt sehr gut zu fruchtigen Salaten. Die bittere Note kann mit einigen Tropfen Zitronensaft gemildert werden. Als Rohkostgemüse lassen sich die Blätter gut „dippen“ oder füllen. Chicorée ist lichtempfindlich und sollte gut verpackt im Kühlschrank gelagert werden.
 
100 g Chicorée enthalten: 16 kcal (67 kJ), 1,3 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 2,4 g Kohlenhydrate, 1,3 g Ballaststoffe, 192 mg Kalium, 50 µg Folsäure

Rucola

Schon die alten Römer kannten das gesunde Salatgemüse mit dem leicht bitter-scharfen Geschmack. Neu ist nur der Name, denn das fiederblättrige Kraut war von jeher besser als Rauke bekannt und wurde auch Ölrauke oder Raukenkohl genannt. Der Name Ölrauke bezieht sich auf die ölreichen Raukensamen, die in Indien gern zur Herstellung von Speiseöl verwendet werden. Die Bezeichnung Raukenkohl bezieht sich dagegen auf die Zubereitung des Gemüses. Dieses gehört jedoch botanisch gesehen gar nicht zu den Kohlgewächsen. Wird Rauke wie Kohl gekocht und mild gewürzt, ergibt sie ein leckeres Warmgemüse. Üblicherweise wird Rucola als Salat verzehrt.
 
100 g Rucola enthalten: 24 kcal (100 kJ), 2,6 g Eiweiß, 0,7 g Fett, 2,1 g Kohlenhydrate, 1,6 g Ballaststoffe, 369 mg Kalium, 160 mg Calcium, 1,5 mg Eisen, 35 mg Vitamin C

Bataviasalat

Der Bataviasalat entstand in Frankreich als eine Kreuzung aus Kopf- und Eisbergsalat. Vom Aussehen her ähnelt er dem Kopfsalat, hat jedoch kräftig geäderte, krausere und festere Blätter in hellem Gelbgrün bis dunklem Rotgrün mit rötlichen, welligen Rändern. Vom Geschmack her ähnelt er eher dem Eisbergsalat, ist aber etwas kräftiger. Auf Grund seiner schönen Färbung eignet er sich gut als Dekoration für kalte Platten. Als Freilandware ist der Batavia von Mai bis September erhältlich. Im Kühlschrank hält er sich 4-5 Tage, auch angerichtet bleibt er länger ansehnlich als Kopfsalat.

100 g Bataviasalat enthalten: 12 kcal (50 kJ), 0,7 g Eiweiß, 0,3 g Fett, 1,5 g Kohlenhydrate

Kopfsalat

Die unangefochtene Nummer 1 ist der Kopfsalat. Er besitzt große, eher breite als lange, sattgrüne weiche Außen- und gelbliche Innenblätter. Kopfsalat schmeckt fein-mild, beinahe buttrig, weshalb er auch Buttersalat genannt wird. Er ist sehr empfindlich und sollte erst kurz vor dem Verzehr angemacht werden. Von April bis November ist Kopfsalat als Freilandware erhältlich. Auf Grund seiner Empfindlichkeit – Kopfsalat sollte nicht mit Ethylen erzeugendem Obst und Gemüse gelagert werden – ist er auch im Kühlschrank nur 1-2 Tage haltbar.

100 g Kopfsalat enthalten 11 kcal (46 kJ), 1,2 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 1,1 g Kohlenhydrate, 1,4 g Ballaststoffe, 172 mg Kalium, 109 µg Vitamin K

Salate sind ideal für die schlanke Linie

Salate sind reich an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Sie sind äußerst figurfreundlich, denn sie enthalten wenig Kalorien und kaum Fett. Dafür stecken reichlich sättigende Ballaststoffe in ihnen, die zugleich die Verdauung anregen. Wer noch mehr für seine Figur tun will, kann zum Salat einen Detox-Cocktail trinken, der zugleich auch kräftig entwässert. Die Zubereitung ist ganz einfach: 20 ml Brennnessel- oder Löwenzahn-Presssaft (gibt es im Reformhaus oder in der Apotheke) mit Wasser, Tomaten-, Gemüse- oder Möhrensaft mixen. Den Drink mit etwas Salz, Pfeffer und ganz wenig Muskat abschmecken. Die Frischpflanzen-Presssäfte aus Brennnessel und Löwenzahn fördern die Entwässerung und Entgiftung und eignen sich ideal zur Unterstützung von Reduktionsdiäten.

Hier ein paar leckere Rezeptvorschläge

Eichblatt-Salat mit Paprika und Kräutersauce
Insalata Capricciosa
Blattsalate mit Seeteufelmedaillons
Bunter Käsesalat mit Reis

Quelle: Wirths PR

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