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Statistisch gesehen landen in deutschen Vier-Personen-Haushalten jährlich 935 Euro im Müll. Diesen Wert haben nämlich die Lebensmittel, die anstatt auf dem Teller in der Tonne enden. Darunter befinden sich meist auch allerlei Reste, die eigentlich noch gut hätten verwertet werden können. Doch das muss nicht sein. Denn mit ein paar Tipps und etwas Kreativität lassen sich auch aus bunt zusammengewürfelten Resten noch leckere Mahlzeiten „zaubern".

 

Aus übrigem Käse- und Wurstaufschnitt kann mit Essig, Öl und Zwiebeln ein erfrischender Straßburger Wurstsalat zubereitet werden. Dazu die Aufschnitt-Reste in feine Streifen schneiden und aus Essig und Öl ein leckeres Dressing herstellen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, dazu feine Zwiebelringe geben. Zusammen mit einer Scheibe Mischbrot oder etwas Laugengebäck erhält man eine zünftige Brotzeit.

 

Generell gilt, dass sich mit etwas kreativem Gespür aus so manchen Resten ein leckerer Salat zubereiten lässt. Egal ob Maiskörner, Oliven, Kapern, Tomaten, Gurken, Mozzarella oder Schafskäse - in Kombination mit kleinen Hörnchennudeln (oder einer anderen Sorte), Bulgur oder frisch gegarten Kartoffeln kann man Beilagensalate nach Lust und Laune selbst „erfinden". Mit frischen Kräutern aus dem Garten, vom Balkon oder aus dem Tiefkühlfach werden diese zusätzlich aufgepeppt. Das Dressing wird aus Essig und Öl, ggf. auch aus Gemüsebrühe oder Mayonnaise und Joghurt hergestellt. Je nach Geschmack und was gerade im Haus ist.

 

Alternativ kann man mit diversen Resten auch einen Brotaufstrich oder Dip kreieren. Dazu braucht man nur Frischkäse, Creme fraîche, saure Sahne oder etwas Vergleichbares (möglich ist auch eine Mischung aus solchen Resten). Püriert und passend abgeschmeckt – mit Tomatenmark, Curry oder Pfeffer und frischen Kräutern, evtl. Oliven oder kleingeschnittenen getrockneten Tomaten - stellt dies eine superschnelle Möglichkeit der Resteverwertung dar. 

 

Viele unterschiedliche Lebensmittel können auf einem Hefeteig, entweder fertig gekauft oder selbst zubereitet, als Belag für Pizza dienen. Auch ein spontanes Raclette ist denkbar, um Reste unkompliziert zu verwerten.

 

Befindet sich einmal zu viel Obst im Obstkorb, kann man schnell und unkompliziert daraus Marmelade kochen. Auch hier kann man der Kreativität in der Kombination der Früchte freien Lauf lassen. Wie wäre es mit Kiwi, Rhabarber und Banane? Oder Apfel und Tomate? Es gibt im Supermarkt neben den gängigen Gelierzuckern wie 2:1 und 3:1 auch Gelierzucker für roh gerührte Marmeladen. Im Prinzip kann man auch mit normalem Haushaltszucker Marmelade kochen. Oder man stellt aus dem Obst einen frischen Smoothie oder einen Obstsalat her.

 

Viele andere Reste lassen sich mit Eiern überbacken oder anbraten. Ein klassisches Beispiel ist „Arme Ritter" – ein in einer Mischung aus Eiern und Milch gewendetes, angebratenes Brot.

 

Mit ein wenig Fantasie sowie Freude am Kochen und Experimentieren kann man aus fast jedem Rest und einigen Grundnahrungsmitteln eine Mahlzeit kreieren. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Autoren: Rebecca Ginser & Hendrik Jürgens

 

Rezepte zu beliebten Resteessen finden Sie hier:

Straßburger Wurstsalat

Arme Ritter

Labskaus

Tiroler Gröstl

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