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Um viele Lebensmittel schmackhaft oder überhaupt erst essbar zu machen, müssen diese zunächst einmal gegart werden. Umgangssprachlich nennt man dies Kochen - doch „Kochen" beschreibt genau genommen nur eine von vielen Möglichkeiten des „Garmachens". Weitere gängige Methoden sind Dämpfen, Dünsten, Braten, Schmoren oder Frittieren.

 

Kochen

Das eigentliche Kochen ist ein Garen in reichlich Wasser. Auf diese Art und Weise bereiten tagtäglich Millionen Deutsche ihre Hauptmahlzeiten zu. Denn Pastagerichte zählen zu den absoluten Lieblingsessen hierzulande. Doch auch Kartoffeln oder beispielsweise Hülsenfrüchte werden meist mittels Kochen zubereitet. Abgesehen davon, dass hierbei viel Wasser verbraucht wird, gehen allerlei Nährstoffe in das Wasser über. Findet sich für jenes keine weitere Verwendung, landen viele wertvolle Nährstoffe im Abfluss.

 

Dämpfen

Ein sehr vitamin- und mineralstoffschonendes Verfahren ist das Dämpfen. Das Gargut wird hierbei in Wasserdampf gegart. Dabei bleibt auch die Struktur der Nahrung weitestgehend erhalten. Für den normalen Kochtopf benötigt man dafür einen Siebeinsatz, der in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist. Alternativ gibt es zahlreiche Zusatzgeräte - vom Dampfdrucktopf bis hin zu Einbaugeräten oder Einsätzen für den Backofen. Für das Dämpfen eignen sich besonders gut Kartoffeln, Fisch sowie die meisten Gemüsesorten.

Dünsten

Ebenso nährstoffschonend wie das Dämpfen ist die Methode des Dünstens. Dabei werden Lebensmittel in ein wenig Wasser oder Fett gegart. Für Dünsten ohne Fett eignen sich feine Gemüsesorten, Kartoffeln und Fisch. Beim Dünsten mit Fett wird zunächst das Gargut hellbraun angebraten, dann Wasser aufgegossen und anschließend darin gegart. Diese Variante empfiehlt sich vor allem für Gerichte mit Geflügelfleisch, Zwiebeln, aber auch Brokkoli, Möhren oder Paprika. Bei dieser Garmethode entstehen nur sehr wenige Röststoffe, weshalb diese oft in der Schon- und Diätküche angewandt wird.

 

Braten

Das Braten ist in den meisten Haushalten ein sehr beliebtes Garverfahren. Dabei wird das Lebensmittel in Fett bei hoher Temperatur (ca. 120 – 180°C) zubereitet. Geeignet sind Fleischstücke mit zarter Struktur und wenig Bindegewebe, also Stücke, die zum Kurzbraten bestimmt sind. Doch auch Fischfilets (paniert oder natur), Bratkartoffeln, Pfannkuchen und Reibekuchen gehören „in die Pfanne gehauen". Dabei entstehen viele Röststoffe, die jene Gerichte auszeichnen, aber diese zum Teil auch schwer verdaulich machen.

Backen

Ein weiterer Klassiker unter den Garmethoden ist das Backen. Dabei wird in trockener Heißluft gegart. Dieses Verfahren eignet sich für Teige, Massen und Aufläufe, also für Zutatengemische mit Bindemitteln (z.B. Eier und Sahne). Dabei kann es sich um süße oder salzige Gerichte handeln. Außerdem entsteht beim Backen eine Kruste. Kommt zum Abschluss noch Käse mit ins Spiel, wird jene äußere Schicht ganz besonders ausgebildet. Als typische Gerichte können hier natürlich die meisten Kuchen und Gebäcke genannt werden, aber auch Pizza, Nudelaufläufe, Kartoffelgratins und Toast Hawaii. Werden Fleischstücke in Heißluft gegart, wird dies als braten im Ofen bezeichnet. Beispiele hierfür sind Brathähnchen, Falscher Hase und Gänsebraten.

 

 

Autoren: Rebecca Ginser & Hendrik Jürgens

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