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Unser Wald: Ein vielfältiger Lebensraum

Über 11 Millionen Hektar Wald gibt es in Deutschland, das ist knapp ein Drittel der Gesamtfläche unseres Landes. Doch Wald ist nicht gleich Wald. Es sind vor allem die unterschiedlichen Ausprägungen, die diesen Lebensraum so interessant machen. Häufig hat der Mensch aufgrund wirtschaftlicher, kultureller oder sozialer Bedürfnisse die Zusammensetzung der Wälder beeinflusst. Insbesondere in den naturnahen Waldgesellschaften haben sich die ursprünglichen Pflanzen jedoch erhalten, etwa in den Bergmischwäldern des Schwarzwaldes, den Feuchtwäldern der Niederungen, in kleinen Schluchtwäldern oder in den Nadelwäldern der Alpen.

Nachhaltigkeit und Aufforstung

Derzeit wären immerhin über 90 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands mit Wald bedeckt, hätte man ihn natürlich wachsen lassen. Doch im Laufe der vergangenen 5.000 Jahre hat der Mensch den Wald zunehmend zurückgedrängt. Zum Ende des 18. Jahrhunderts begann man damit, die Übernutzung zu beenden. „Nachhaltigkeit“ wurde die Grundlage für die Bewirtschaftung: Es durfte nicht mehr Holz genutzt werden als nachwächst. Und man begann damit, große Wüstungsflächen mit anspruchslosen Fichten und Kiefern aufzuforsten. Die deutsche Waldfläche wächst noch immer durch die Anlage von neuen Wäldern.

 

Während im vorletzten und letzten Jahrhundert der Anteil der Nadelbäume immer mehr zunahm, hat sich diese Entwicklung inzwischen umgekehrt. Seit 30 Jahren steigt der Anteil der Laubbäume wieder kontinuierlich an. Besonders der Anteil an Buche hat deutlich zugenommen.

Bäume werden immer älter

Die intensive Waldpflege führte dazu, dass der größte Teil der Waldfläche von dichtem Hochwald bedeckt ist, meist bestehend aus Fichten, Kiefern, Buchen und Eichen. Im Durchschnitt werden die Bäume immer älter. So haben in den alten Bundesländern die Waldflächen mit über 100-jährigen Bäumen innerhalb von 15 Jahren – zwischen den beiden Waldinventuren 1987 und 2002 – um knapp 30 Prozent zugenommen. Die sehr alten Waldflächen mit Bäumen über 160 Jahren sogar um 80 Prozent. Artenschutz und biologische Vielfalt profitieren von dieser Entwicklung: In den alten und insbesondere den sehr alten Beständen sind absterbende Bäume, Totholz oder Höhlenbäume ein Paradies für viele Tiere, Pilze oder Pflanzen und sichern vor allem den Holzverwertern – den sogenannten Xylobionten – ein Überleben.

 

Quelle: Heike Stommel, www.aid.de

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