Tipps zur privaten Teatime


Von der richtigen Zubereitung des Tees hängt der Geschmack ganz enorm ab. Die Qualität des Wassers ist besonders wichtig. Es sollte frisch, sauerstoffhaltig, reich an Mineralien sein und einen niedrigen Härtegrad haben. Die Wassertemperatur spielt eine weitere wichtige Rolle. Früher schworen echte Teekenner auf handgebrüht. Doch die modernen Teekocher  lassen mittlerweile selbst skeptische Teekenner umdenken.


Die verschiedenen Hersteller haben endlich verstanden, dass die Teepflanze ein sensibles Gewächs ist, dass auf keinen Fall zu Tode gebrüht werden soll. Zu heißes Wasser löst zu viele Gerbstoffe, die dem Tee eine bittere Seite geben. Hier sollten 70 bis maximale 100 Grad nicht überschritten werden. Schwarzen Tee sollte man mit kochendem Wasser übergießen und rund 2-3 Minuten ziehen lassen, grünen bis zu 4 Minuten bei 70 bis 85 Grad, weißen Tee bei 65 bis 75 Grad zwischen 7 und 10 Minuten.


Eine einfache Regel für Schwarztee: kurze Ziehzeit = anregend, längere Ziehzeit = beruhigend

Den fertigen Tee kann man Kandis, Zucker, Honig, Milch oder Zitrone verfeinern. Weniger ist jedoch mehr, denn der eigentliche Sortengeschmack wird sonst zu sehr überdeckt. Um den Teegeschmack nicht zu verderben, sollte die Kanne nur mit heißen Wasser und ohne Spülmittel gereinigt werden.

Viele Teeliebhaber verzichten auf das Stövchen, weil das Getränk durch die Hitze der Kerzenflamme nachkochen und dadurch sein Aroma verändern könnte. Nun sollte der Teekonsum, dauerhaft in einem Feuerwerk der Geschmacksnerven enden.

 


Adressen: Stilechte Teesalons


„Victorian House“ (Münchner Viktualienmarkt)


www.victorianhouse.de

Berliner „Ritz Carlton“ (Berlin)
Hier wird eine sogenannte „Schnüffelbox“ gereicht.

www.ritzcarlton.com

„Columbia Casino“ (Travemünde)
Mit eigener Tea-Masterin (eine Botschafterin und Beraterin für Tee)

www.columbia-hotels.com/de

Verantwortlich für den Inhalt:
Percy Bongers (Chefredaktion)

Copyright © 2018 besserhaushalten