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Für eine Hand voll Süßes

"Süßes oder Saures?" – vor diese Wahl könnten auch Sie am Abend des 31. Oktobers gestellt werden. Frei übersetzt vom englischen "trick or treat" (Streich oder Leckerei) fordern die ungeladenen "Untoten" traditionsgemäß einen zuckerhaltigen Obolus, für den sie im Gegenzug davon absehen, in Form eines Streiches "Angst und Schrecken" zu verbreiten.

 

In Wahrheit braucht sich an Halloween natürlich niemand ernsthaft zu fürchten. Denn das Schauer-Event bedeutet in erster Linie lediglich eines: jede Menge Spaß. Ähnlich wie zum "Nikolauslaufen" am 6. Dezember machen sich in den letzten Jahren vermehrt Gruppen kostümierter Kinder auch an Halloween auf die "Jagd" nach Schokolade und Bonbons. Vor allem in Städten ziehen sie von Tür zu Tür und "drohen" traditionsgemäß mit den Worten "Süßes oder Saures?" damit, demjenigen einen Streich zu spielen, der ihnen keine Süßigkeiten aushändigt.

 

Der Ursprung des "trick or treat"-Brauches geht auf die frühen britischen Allerseelen-Umzüge zurück. Zunächst bettelten die Armen um Nahrung und versprachen im Gegenzug für die Seelen der Verstorbenen zu beten. Allmählich begannen jedoch Kinder damit, egal ob arm oder reich, im Rahmen der Umzüge von Tür zu Tür zu gehen, um etwa ein Stück Kuchen abzustauben.

 

Autor: Hendrik Jürgens

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