Süßlich, nussig, erfrischend!

Kokosnusswasser ist das neue Sport- und Lifestylegetränk. Es gilt als kalorienarm, fettfrei, reich an Nährstoffen und idealer Durstlöscher, der sich positiv auf den Flüssigkeitshaushalt auswirkt. Zudem soll der regelmäßige Genuss den Stoffwechsel ankurbeln, den Blutdruck senken, beim Abnehmen helfen und die Verdauung fördern. Zusammengefasst: es handelt sich scheinbar um ein wahres "Wunderwässerchen".

 

Kokosnusswasser ist die klare Flüssigkeit im Inneren von jungen grünen Kokosnüssen, die einige Monate vor der Reife geerntet werden. Eine junge Kokosnuss kann bis zu 800 ml des begehrten Saftes enthalten. Jener ist nicht mit Kokosnussmilch zu verwechseln, welche aus dem Fruchtfleisch der reifen braunen Kokosnüsse gewonnen wird. Das frische Wasser aus der Kokosnuss schmeckt süßlich bis leicht nussig und ist zudem sehr erfrischend. Es besteht hauptsächlich aus Wasser und löslichem Zuckern, ist von Natur aus isotonisch und hat einen hohen Kaliumanteil. Aufgrund dieser Eigenschaften ist es gut als natürliches Sportlergetränk geeignet, das den Verlust an Nährstoffen nach körperlicher Anstrengung wieder ausgleicht. Erst bei höherer Beanspruchung kann es aufgrund des relativ geringen Natriumgehalts mit üblichen Sportlerprodukten nicht mehr mithalten.

 

In den Tropen ist Kokosnusswasser ein traditionelles Getränk und gilt bei den Einheimischen als äußerst gesund und heilend. Da es normalerweise steril ist, kann es ein wertvoller Trinkwasserersatz sein, wenn die Wasserquellen rar sind oder der Zugang zu sauberem Wasser erschwert ist. Auf dem internationalen Markt hat Kokosnusswasser in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen und auch in Deutschland ist es inzwischen erhältlich. Das Lifestylegetränk wird im Internet, in einigen Supermärkten und im Feinkosthandel in trendigen Getränkekartons angeboten. Verbraucher finden es in Bio-Qualität, pur und mit Fruchtextrakten angereichert.

 

Wie die Ökobilanz aussieht (Produktion, Transport, Verpackung, etc.) ist nicht transparent. Tatsache ist hingegen, dass vor allem in den USA Hollywood-Größen als Werbeträger vermehrt in Erscheinung treten. Das wiederum lässt bei Freigeistern den Schluss zu, dass die Gewinnmargen nicht besonders klein sein können. Immerhin betrug der Umsatz auf dem US-Markt nach Analysten-Angaben in 2011 insgesamt 400 Millionen US-Dollar. Ein Markt, den es offenbar auch in Europa zu beackern lohnt.

 

Autoren: Heike Kreutz & Harald Seitz

Quelle: www.aid.de

 

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