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Gourmet & Genuss«.

Im konventionellen Kaffeeanbau werden die Kaffeepflanzen in Monokulturen auf bis zu 1000 ha großen Plantagen angebaut. Zur Ertragssteigerung werden immer mehr Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt. Der Wettbewerbsdruck und der niedrige Weltmarktpreis für Rohkaffee zwingen auch kleine Kaffeeanbauer zur Verwendung chemischer Mittel. Häufig werden diese unsachgemäß angewendet. Schutzmaßnahmen für die Bauern und Arbeiter fehlen meist. Krankheit der Familien und Verschmutzung von Boden und Wasser sind die Folgen. Häufig reicht das Einkommen nicht aus, um eine Familie zu ernähren.


Fair gehandelter Kaffee wird mit dem TransFair-Siegel des Vereins TransFair „zur Förderung des fairen Handels mit der „Dritten Welt“ e.V.“ gekennzeichnet. Seit 1993 wird das Siegel von TransFair International an Importeure, weiterverarbeitende Betriebe und Handelsunternehmen vergeben. Dafür wird eine Lizenzgebühr erhoben. Bei TransFair Lebensmitteln stammen die Ausgangsprodukte bis zu 40% aus ökologischem Anbau.

Das Siegel steht für:

  • Langfristige Handelsbeziehungen
  • Preise, die die Produktionskosten decken und Spielraum für Entwicklungs- und Gemeinschaftsaufgaben ermöglichen
  • Förderung der Weiterverarbeitung im Erzeugerland
  • Beratung bei der Produktentwicklung angepasst an die Region
  • verbesserte Arbeitsbedingungen
  • gerechte Entlohnung
  • Förderung der Emanzipation und Demokratisierung in den Betrieben
  • Zusammenschluss von mehreren Kleinbauern zu Genossenschaften

Kaffee war das erste Produkt, das mit diesem Siegel in den Handel kam. Die Familien der Kleinbauerngenossenschaften erwirtschaften ein höheres Einkommen als konventionelle Kleinbauern. Genossenschaftliche Investitionen können getätigt werden wie Schulen und andere Institutionen im Bereich Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen, sowie Ökologie.


Fair gehandelter Kaffee bedeutet konkret:

  • Ausschalten der Zwischenhändler
  • Direkter Einkauf bei den Kleinbauern
  • gewährleisteter Mindestpreis bei niedrigen Weltmarktpreisen; bei Anstieg der Börsenkurse über den Mindestpreis wird unabhängig von der Höhe des Kursanstieges ein fester Entwicklungsaufschlag gezahlt
  • Aufschläge für besonders hochwertigen Kaffee dürfen nicht mit den TransFair-Aufschlägen verrechnet werden

 

Pro Tasse zahlt der Verbraucher ca. 2 Cent mehr als für konventionellen Kaffee. Viele TransFair-Kaffees sind auch ökologische Lebensmittel, die ein Bio-Siegel tragen.

Verantwortlich für den Inhalt:
Percy Bongers (Chefredaktion)

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