Die Grillsaison läuft auf Hochtouren

Endlich ist es wieder so weit: Die Tage sind lang, die Abende werden immer milder. Beste Voraus­setzungen für einen Grill­abend mit Freunden und Familie. Aber warum immer nur Bratwurst und Steak servieren? Alternativen zu den Grill­klassikern gibt es viele. Neben Fleisch macht Fisch und sogar Obst eine gute Figur auf dem Rost und sorgt für Abwechs­lung.

Grillspieße verbinden Fleisch- und Gemüselust

Fleisch ist beim Grillen für Sie unver­zicht­bar, aber Gemüse gehört auch irgendwie dazu? Auf Spießen lässt sich beides problemlos kombinieren. Geflügel-, Schweine- oder Rinderfilet in nicht zu kleine Würfel schneiden. Auch Bratwürste können in groß­zügige Scheiben geschnitten aufgespießt werden. Grobe Zwiebel- und Paprika­schnitze, Zucchini- und Auberginenscheiben sowie Cherrytomaten machen die Sache schön saftig. Geeignet sind Spieße aus Holz oder Metall. Holz­spieße müssen vor dem Grillen aber mindestens eine halbe Stunde lang in Wasser liegen, damit sie auf dem Rost nicht verbrennen. Die freien Enden, auf denen kein Grill­gut steckt, können zusätzlich mit Alufolie umwi­ckelt werden. Sind die Spieße flach statt rund, lassen sie sich einfacher wenden – Fleisch und Gemüse rutschen weniger leicht ab.

Fisch bringt Abwechslung auf den Rost

Wie gelingt Fisch am besten? Viele Fische lassen sich – geschuppt, ausgenommen, der Länge nach aufgeschnitten und leicht gewürzt – ganz einfach im Ganzen zubereiten. Wer keinen Fisch­korb hat, in dem der Fisch einge­klemmt und ohne zu zerfallen gegrillt wird, behilft sich mit einer Zitronenspalte. Sie dient dem Fisch gewissermaßen als Steh­hilfe und verhindert das Anba­cken der Haut am heißen Rost. Die Bauchseite des Fisches dafür behut­sam aufklappen, der Länge nach auf die Zitronenspalte setzen und so auf den Grill stellen. Netter Neben­effekt: Die Zitrone gibt noch etwas frisches Aroma ab. Übrigens schmeckt Fisch meist dann am besten, wenn er nur spar­sam gewürzt ist: Innen und außen salzen, den Bauch mit etwas Knoblauch und frischen Kräutern füllen und die Haut spar­sam mit Olivenöl bestreichen reicht schon aus.

Grill-Bananen als süßes Dessert

Zum Schluss soll es noch etwas Süßes sein? Auch Nachtisch lässt sich auf dem Grill zubereiten und gelingt in dieser Variante selbst Anfängern: Bananen einfach in der Schale auf den Rost legen. Die Hitze muss hierfür nicht mehr all zu hoch sein. Wenn die Schale schwarz gegart ist, die Bananen vom Grill nehmen und vorsichtig mit zwei Gabeln der Länge nach aufklappen. In die weiche, warme Frucht jetzt noch eine Kugel Eis setzen. Lecker!

 

Quelle: Stiftung Warentest

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