Tag des Bieres: Das Lieblingsgetränk der Männer
lässt sich feiern

Am 23. April 1516 wurde das Reinheitsgebot durch die bayrische Landesordnung erlassen, nach dem die deutschen Brauer auch heute noch ihr Bier brauen. Grund genug für die Männer diesen Tag im Kalender rot anzustreichen und den goldenen Gerstensaft gebührend hochleben zu lassen.

Jeder Mann wird es gerne hören, dass sein Lieblingsgetränk viel gesünder ist als man denkt. Dies liegt allerdings nicht am Alkohol. "Neben Wasser, Hopfen und Malz sind in Bier etwa 1000 wertvolle Inhaltsstoffe enthalten", erläutert Isabell Goyn, Gesundheitswissenschaftlerin von Deutschlands größtem Gesundheitsportal für Phytotherapie DocJones.de.

 

Geselligkeit und Genuss statt Filmriss

So sind im Gerstensaft viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthalten, die nicht nur die Nerven, sondern auch die Muskeln stärken. Darüber hinaus ist es überaus gesellig gemeinsam mit Freunden die eine oder andere Flasche Bier zu leeren. Das sieht auch Isabell Goyn so: "Bier wird meistens in einer lustigen Runde getrunken, was sich positiv auf die Stimmung und somit auch auf die Gesundheit auswirkt." Voraussetzung für die heilende Wirkung des Bieres ist natürlich, dass man es genießt und die Geselligkeit nicht zu einem Saufgelage mit Filmriss ausarten lässt.

Doch bei der Auswahl an Bieren scheint dies gerade die große Kunst zu sein: Denn in Deutschland werden über 5000 verschiedene Sorgenbrecher gebraut und alle schmecken unterschiedlich. Ob herb, würzig oder süß - für jeden Männergeschmack ist etwas dabei. Und alle Männer können beruhigt sein: Denn entgegen des Volksmunds trägt Bier keine Schuld am Kugelbauch der Herren der Schöpfung. Zu diesem Resultat kamen Forscher des Londoner University College die in einer Studie untersuchten, inwieweit sich der Konsum von Bier auf den Body-Mass-Index (BMI) auswirkt. Zur Überraschung waren biertrinkende Frauen sogar dünner als Abstinenzlerinnen.

 

Die "Bier-Top 10"

Bier macht hungrig: Die Mischung aus Kohlensäure, Alkohol und Hopfenbitterstoffen regt die Verdauung an. "Gut, dass das im Bier enthaltene Phosphor den Stoffwechsel anregt und der Snack zum kühlen Blonden nicht direkt auf die Hüften wandert", erklärt Isabell Goyn.

Bier macht gesellig: Die soziale Aufgabe des Bieres wird häufig unterschätzt. Isabell Goyn schätzt es folgendermaßen ein: "Der mit dem Treffen verbundene Stressabbau wirkt sich ebenso wie die Inhaltsstoffe des Biers positiv auf die Gesundheit aus - natürlich nur, wenn man nicht über die Stränge schlägt."

Bier macht schön: In der Bierhefe sind Vitamin B, Spurenelemente, Aminosäuren und Mineralstoffe enthalten. Die Inhaltsstoffe sorgen für schöne Haut und gesunde Nägel.

Es gibt keinen Bierbauch: Im Bier sind keine Inhaltsstoffe, die zu einem Kugelbauch bei Männern führen. Das belegt eine Studie des Londoner University College.

Bier macht schlank: Da Bier den Stoffwechsel anregt, sind Menschen die Bier trinken weniger übergewichtig als andere - dies beweisen neueste Studien. Für alle Männer heißt das: Laden Sie Ihre Frau häufiger mal auf ein großes Bier ein. Dann stimmt auch die Bikini-Figur im Sommer.

Bier verbindet: Auf der ganzen Welt wird Bier getrunken. Jedes Land, ja sogar jede Brauerei verfügt über ihr eigenes Braugeheimnis. Deutschland hat sogar eines der ältesten Lebensmittelgesetze, das Reinheitsgebot.

Biertrinker leben länger: Studien belegen, dass Menschen die Bier trinken länger leben. Dafür sorgen die Herzschutzstoffe im Bier bei einem Konsum von zwei Gläsern täglich.

Bier regt zum Flirten an: Welcher Mann hat noch nicht die Bedienung in seiner Lieblingsbar angesprochen? Durch den Alkohol im Gerstensaft wird der Jagdinstinkt des Mannes angeregt.

Bier hilft gegen Schlafstörungen: Der Inhaltsstoff Hopfen wirkt ähnlich einem Beruhigungsmittel und entspannt die Nerven. Eine Flasche Bier am Abend ist daher ein wirksames Schlafmittel.

Ein Bier zu viel: "Es steht völlig außer Frage, dass Alkoholkonsum verheerende Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann", betont Gesundheitswissenschaftlerin Isabell Goyn. "Dennoch ist ein völliger Verzicht auf Alkohol bei gesunden Menschen nicht unbedingt anzuraten. Vielmehr geht es darum, seine eigenen Grenzen zu kennen und an das eigene Trinkverhalten anzupassen."

 

Quelle: www.freenet.de

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