Verwendung in der Küche

Im Sommer ist Spitzkohl besonders fein und zart. Das vielseitige Gemüse lässt sich in der Küche dünsten, kochen, schmoren und braten. Auch im Salat ist der Kohl ein Genuss - etwa in Kombination mit geraspeltem Apfel, Pinienkernen und einem Dressing aus Joghurt und Meerrettich. Einfach die äußeren Blätter entfernen, den Kohl vierteln, den harten Strunk herausschneiden und die Viertel in feine Streifen schneiden. Die Blätter schmecken auch in Suppen, aus dem Wok, zu Pasta und Risotto, in der Lasagne und auf Flammkuchen. Für eine köstliche Beilage zu Geflügel, Fisch oder Meeresfrüchten wird der Spitzkohl in Salzwasser gedünstet, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit zerlassener Butter serviert.

Kohlrouladen - der Klassiker

Ein Klassiker sind Kohlrouladen: Dazu die Blätter mit einem scharfen Messer unten am Strunk abschneiden und die dicken Blattrippen keilförmig entfernen. Dann die Blätter in zwei, drei Schichten übereinander legen und die Füllung (Hack oder vegetarisch) portionsweise darauf verteilen. Ränder einschlagen, einrollen, mit Küchengarn zusammenbinden, kurz anbraten, ablöschen und garen. Früh geerntete Blätter sind so weich, dass sie nicht vorgekocht werden müssen. Da Spitzkohl rasch an Aroma verliert, sollte er nicht zu lange gegart und nicht wieder aufgewärmt werden.

Viele gesunde Inhaltsstoffe

Spitzkohl ist eng mit dem Weißkohl verwandt, hat aber eine kegelförmige, spitz auslaufende Form. Die Köpfe sind kleiner, sodass sie gut für Singlehaushalte geeignet sind. Der zarte und feine Geschmack erinnert etwas an Kohlrabi. Spitzkohl wirkt weniger blähend und ist dadurch leichter bekömmlich als Weißkohl. Der zarte Fitmacher enthält gerade 20 Kilokalorien pro 100 g und zahlreiche Vitamine wie Vitamin C, B-Vitamine, Beta-Karotin und Kalium.

Ernte und Lagerung

In Deutschland wird Spitzkohl von Mai bis Dezember geerntet. Frischen Spitzkohl erkennt man an den hellgrünen und knackigen Blättern - ohne braune Stellen. Die Haltbarkeit ist geringer als bei Weißkohl: Im Kühlschrank bleibt er, in ein feuchtes Tuch eingewickelt, aber einige Tage frisch. Vor der Zubereitung sollte Spitzkohl gründlich gewaschen werden, um eventuell vorhandene Erdreste zu entfernen.

 

Quelle: Heike Kreutz, www.aid.de

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