Der lange Weg des Mineralwassers

Natürliches Mineralwasser wird aus natürlichen Quellen gewonnen, die unterirdisch entstehen. Es handelt sich um Regenwasser, das über eine lange Zeit durch kleine Risse und Spalten durch den Boden in die Tiefe gesickert ist. Dabei ist es durch Kies, Sand und Gestein und die im Boden lebenden Mikroorganismen gereinigt worden. Aus den verschiedenen Gesteinsschichten löst es Mineralien heraus. In vulkanischen Gebieten kommt natürliche Kohlensäure hinzu, die aus dem Erdinneren aufsteigt und sich ebenfalls im Mineralwasser anreichert. Die Abfüllung erfolgt direkt am Quellort. "Durch Einhaltung von Grenzwerten und strenge Kontrollen wird die hohe Qualität des Mineralwassers gewährleistet", versichert Ernährungswissenschaftler Harald Seitz.

500 verschiedene Mineralwässer in Deutschland

Jeder Deutsche trinkt 140 l Mineral-, Heil- und Tafelwasser im Jahr. Die Auswahl ist groß: Allein in Deutschland bieten rund 200 Mineralbrunnen über 500 verschiedene Mineralwässer und 35 Heilwässer an. Die verschiedenen Mineralwässer schmecken so unterschiedlich, weil die Zusammensetzung und Konzentration der Mineralien, aber auch die Kohlensäure variiert. Der Renner sind klassische Mineralwässer in der Kategorie "medium", also mit mittlerem Kohlensäuregehalt. Wer Wasser aus der Region bevorzugt, schont auch die Umwelt durch geringere Transportwege.

Im Sommer dürfen es gerne 2-3 Liter Wasser am Tag sein

"Gerade im Sommer ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig", betont Seitz. Ein Erwachsener sollte durchschnittlich mindestens 1,3 bis 1,5 l täglich trinken. "Bei sehr hohen Temperaturen schwitzt man allerdings auch sehr viel Wasser aus, sodass auch mal die doppelte Menge zusammenkommen muss", erklärt Seitz. Ein leichter Wassermangel kann bereits die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verringern.

 

Quelle: Heike Kreutz, www.aid.de

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