Abwechslungsreiche und gesunde Ernährung
ist das Nonplusultra

Vollwertig, ausgewogen, vielseitig, ballaststoffreich, fettarm, vitaminhaltig, voller ungesättigter Fettsäuren, mit wenig Cholesterin und, und, und – Essen soll heutzutage vieles sein und schnell entsteht der Eindruck, dass gesunde Ernährung eine reichlich komplizierte Angelegenheit ist. Doch es sind nur ein paar einfache Grundsätze, an die es sich zu halten gilt, damit der Körper bekommt, was er braucht. Um ihn mit den vielen verschiedenen Nährstoffen zu versorgen, bedarf es Vielfalt. Ernährung sollte so abwechslungsreich wie möglich sein. Einseitige Ernährung schadet auf Dauer immer der Gesundheit, da der Körper dabei einige Nährstoffe im Übermaß bekommt, ihm auf der anderen Seite aber andere lebensnotwendige Stoffe fehlen.

Bei der Auswahl der Nahrung hilft es, sich an den Lebensmittelgruppen der Ernährungspyramide zu orientieren. Es wird unterschieden zwischen:

 

·    Extras (Süßigkeiten, fette Snacks, Alkohol);
·    Fetten und Ölen;
·    Milch und Milchprodukten sowie Fleisch, Wurstwaren, Fisch und Ei;
·    Brot, Getreide und Beilagen;
·    Gemüse, Salat und Obst;
·    Getränken

Es kommt allerdings nicht allein auf die Auswahl der Lebensmittel an – die Menge spielt eine wesentliche Rolle. Getränke beispielsweise sind besonders wichtig für die Leistungsfähigkeit. Etwa 1,5 bis 2 Liter sollte ein Erwachsener pro Tag trinken: Am besten eignen sich zuckerfreie oder zuckerarme Getränke wie Mineral- oder Leitungswasser, ungesüßte Tees, Gemüse- oder verdünnte Fruchtsäfte. Genauso wichtig sind für den menschlichen Organismus Obst und Gemüse. Hier lautet die einfache Regel: Nimm fünf am Tag. Fünf Portionen kombiniert aus Obst, Gemüse, Frucht- und Gemüsesaft decken den empfohlenen Tagesbedarf. Reichlich genossen werden, dürfen auch Brot, Getreide und Beilagen.

Je weiter es in der Liste nach oben geht, umso kleiner sollte die Menge der Lebensmittel sein, die davon täglich aufgenommen wird. Tierische Lebensmittel etwa sollten mit Bedacht gewählt werden. Wichtig ist: Nichts ist verboten – in Maßen genossen, schaden auch Alkohol und Süßigkeiten dem Körper nicht. Gleiches gilt für Fette und Öle. Die Grundsätze gesunder Ernährung finden sich auch in den „Zehn Regeln“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Neben den genannten Aspekten gehören dazu auch die schonende Zubereitung des Essens und genug Zeit, um die Mahlzeiten zu genießen. 

 

Quelle: Alexandra Walkenhorst, www.aid.de

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