LA PIZZA –
Ein gutes Stück Italien

 
Autor: Nikko Amandonico

 



Edition Styria, München/Wien 2011, 

168 Seiten, geb. mit Schutzumschlag,

ISBN: 978-3-99011-032-4, 34,95 € / 
49,90 sFr


 

Sie steht bei vielen in der Rangliste der Lieblingsspeisen ganz oben –
die Pizza!


Mit wenig Aufwand vorbereitet und besonders variationsreich ist sie die wohl bekannteste Speise Neapels. Nikko Amandonico widmet ihr ein ganzes Buch LA PIZZA – Ein gutes Stück Italien. Es gibt viel zu berichten über die Speise der Armen, die zur Laune der Reichen wurde. Vom Mythos des runden Teigfladens über seine Zubereitung bis hin zur perfekten Tomatensoße – der Band beleuchtet die Pizza von allen Seiten. Neben den zwei Lieblings-rezepten der Neapolitaner, die Margherita mit Büffelmozzarella und die Marinara mit Oregano und Knoblauch, werden 28 weitere Kreationen vorgestellt. Delikate Beläge wie Artischocken, Sardellen, Muscheln, Fenchel oder Garnelen lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Nicht zuletzt sorgen die Foodfotografien dafür, dass man gleich zum Pizzabäcker werden möchte. Kein Wunder, dass das Institut für Koch- und Lebenskunst LA PIZZA zum Kochbuch des Monats April 2011 kürte.


 
Der Autor und die Fotografin:

Nikko Amondonico ist ein in Schweden geborene Süditaliener, Grafikdesigner und Besitzer einer renommierten Werbeagentur in Parma. Ewa-Marie Rundquist ist eine der renommiertesten Foodfotografinnen in Schweden.

 


Edition Styria

 

 

Das DEUTSCHE INSTITUT FÜR KOCH- UND LEBENSKUNST, Leipzig und Frankfurt am Main, hat LA PIZZA aus der edition styria
zum KOCHBUCH DES MONATS April 2011 gekürt.


Die Begründung der Jury lautet:

"Während eine Bielefelder Backpulverfabrik im Jahr 20 Millionen Tiefkühlpizzen allein von der Sorte „Salame" verkauft, sind die Italiener derweil in die gehobenere Gastronomie abgewandert und haben ihre Pizzabäckereien den Pakistani überlassen. Ist die Pizza abgemeldet und auf den Hund gekommen? Ist diese frisch gebackene, knusprige Scheibe, köstlich belegt ein Grundpfeiler der italienischen Küche, nun endgültig unter Junk-Food eingereiht?

Nikko Amandonico ist zu ihrer Ehrenrettung angetreten. Er hat nicht einfach eine Kulturgeschichte, er hat eine heftige Liebeserklärung verfasst – bilderreich und detailverliebt.

Wir sehen einen Basilikumstrauß mit Blättern groß wie Kinderhände, eine Kiste mit den legendären, nur bei Neapel angebauten herzroten San Marzano Tomaten. Wir sehen bemehlte Hände, einen alten stoppelbärtigen Fischer und einen, der beglückt seinen Hummer küsst. Ein grinsender Typ, der ein Stück Pizza verschlingt, ähnelt verdammt einem gierigen Berlusconi. Ein junger pizzaiolo lehnt müde in der Ecke seiner Backstube. Sechzig Pizzen schafft so einer am Tag – und jetzt haben die sechzig Pizzen ihn geschafft.

Wir werden aufgeklärt, dass es im Grunde nur zwei klassische Pizzen gibt: die Margherita und die Marinara und dass die Zutaten stets knackfrisch zu sein haben. Wir lesen alles über die Tabus, dass man eine Pizza beispielsweise niemals (Juror Marcello Fabbri schreit bei dem Gedanken entsetzt auf) mit Ananas belegen darf.

Schließlich machen ein paar Rezepte weiterer Klassiker gewordener Knusperfladen das Pizzabuch rund: die vongole, die frutti di mare, die capperi, olive e acciughe z.B.

Zum Schluss ist eine Liste der besten Pizzabäcker Neapels beigebunden – und wir blättern wieder von vorne, trunken und glücklich..." (Frank Brunner)

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