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In unserer schnelllebigen Zeit erreichen Fertigprodukte, sogenanntes Convenience-Food, immer höhere Absatzzahlen. Was sich konkret hinter diesem Namen versteckt und ob diese Produkte tatsächlich eine ausgewogene Ernährung unterstützen, erfahren Sie in unserem Überblick.

Chilled Food

12 Uhr Mittag: Der Hunger meldet sich. Schnell in den Supermarkt und etwas möglichst Gesundes kaufen. Doch was? Die Kühltheke bietet eine große Palette frischer Speisen vom belegten Baguette bis zum kompletten Hauptgericht. Schnell ist die passende Fertigmahlzeit gefunden, noch ein Smoothie und einen Milchreis mit Kirschen dazu – das Mittagessen ist gesichert.

 

In immer mehr Supermärkten gibt es frische Speisen aus dem Kühlregal. Der Handel nennt diese breit gefächerte Warengruppe Chilled Food oder Kühlkost. Die frischen Lebensmittel sind in unterschiedlichem Grad vorverarbeitet: gewaschen, geschält, gewürzt, zusammengestellt, vorgegart, verpackt und auf 0 bis 8 Grad Celsius heruntergekühlt. Das Besondere: Chilled Food ist frisch, enthält keine Konservierungsstoffe und kann sofort oder nach kurzer Erwärmung verzehrt werden.

 

Der Chilled Food-Trend kommt aus Großbritannien und Frankreich, in Deutschland entwickelt sich der Markt gerade erst. Anfang 2011 öffnete der erste Convenience-to-go-Supermarkt in Köln, spezialisiert auf verzehrfertige, frische Lebensmittel. Zielgruppe solcher Supermärkte sind Menschen, die eine Alternative zu den klassischen Fast-Food-Angeboten suchen. Die Kunden können sich Ihre Speisen im Supermarkt schnell selbst zusammenstellen, erwärmen und mitnehmen. Marketingexperten sehen ein großes Wachstumspotenzial für Chilled Food, denn die Ansprüche der Menschen an ihre Lebensmittel sind hoch, auch bei Fast-Food: es soll schmecken, frisch und gesund sein und möglichst wenig Zusatzstoffe enthalten.

Fresh Cut

Fünf Mal am Tag Obst und Gemüse essen, das ist für viele gar nicht so einfach umzusetzen. Oft werden Vor- und Zubereitung als zeitaufwändig und lästig empfunden. Warum kann nicht jedes Obst und Gemüse so praktisch sein wie eine Banane?

 

Mit Fresh Cut-Produkten haben die Anbieter hier eine Lösung gefunden. Die Idee: Es dem Kunden so einfach wie möglich machen und frisch zubereitetes Obst und Gemüse für den Direktverzehr anbieten. Was in der Außer-Haus-Verpflegung schon lange bekannt ist, gibt es nun im verbraucherfreundlichen Kleinformat.

 

So sieht man in vielen Supermärkten eine Kühltheke mit geschältem Obst in Kunststoffschalen, Salatmischungen in Tüten mit dem passenden Dressing dazu oder gewaschene Mini-Möhren als gesunde Zwischenmahlzeit. Im Frühjahr verlockt eine Spargelschälmaschine zum Spargelkauf. Und der Ananasumsatz hat sich seit dem Angebot frisch geschnittener Ananas stark erhöht. Vor allem die großen Supermärkte mit vielen Laufkunden bieten Fresh-Cut-Produkte an. Einige Märkte leisten sich eine eigene Küche und einen Koch, der Salate frisch zubereitet oder Obst verzehrfertig macht.

Fix-Produkte

Wer kennt nicht die Hektik nach Feierabend: Schnell noch ein warmes Essen für die Familie kochen. Tiefkühlgemüse und frisches Putenfleisch ist im Kühlschrank. Und das passende Fix-Produkt für eine Puten-Gemüse-Pfanne ist auch da. Super – Pfanne auf den Herd, Fleisch anbraten, Gemüse, Gewürzmischung und Sahne zugeben und das Ganze umrühren. Fertig. Jetzt nur noch entspannen und genießen.

 

Fix-Produkte, also Fertig-Würzmischungen aus dem Trockenproduktsortiment im Supermarkt sind beliebt und verzeichnen nach wie vor ein großes Umsatzwachstum. Viele Menschen kochen gerne frisch zu Hause. Mit Fix-Produkten, so verspricht es die Werbung, gelingt jede Speise mit wenig Zeitaufwand. Damit der Speiseplan möglichst abwechslungsreich ist, lassen sich die Hersteller laufend neue Fix-Produkte einfallen: Asia-Varianten, Ofen-Gerichte, Gemüse- oder Fisch-Pfannen, Salatsoßen – Grenzen scheint es keine zu geben. Die passenden Rezepte gibt es gratis dazu.

 

Und die Supermärkte machen es dem Kunden einfach: Neben der Fleischtheke liegen die passenden Fix-Varianten für Fleischgerichte, am Salatstand die Fix-Salatsoßen und im Nudelregal die Fix-Artikel für Nudelgerichte. So entfällt die Suche im Rezeptbuch und alle Zutaten für das Abendessen sind schnell beisammen.

 

Quelle: Carmen Menn, www.aid.de

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