Mit den richtigen Tipps lässt sich eine Menge Energie sparen

Wohin hin und wieder einzelne Socken verschwinden, bleibt wohl ein ewiges Mysterium. Worauf es beim Aufstellungsort des Kühlschranks, dem Einsatz von Kaltwaschprogrammen und dem Kochen mit Induktion ankommt, lässt sich jedoch klar beantworten. Was Sie schon immer über ihre Hausgeräte wissen wollten, erklärt die Initiative HAUSGERÄTE+ aus Berlin. Einige Beispiele:

„Warum ist der Aufstellort des Kühlschranks wichtig?“


Der Aufstellort beeinflusst den Stromverbrauch des Gerätes deutlich. Die Umgebungstemperatur spielt hier eine große Rolle: Umso wärmer, umso mehr muss das Gerät kühlen und verbraucht dabei zusätzlichen Strom. Kühlschränke sollten daher möglichst weit entfernt von Wärmequellen, wie Heizung oder direkter Sonneneinstrahlung, aufgestellt werden. Wer die Raumtemperatur ein Grad absenkt, etwa von 21 °C auf 20 °C, reduziert den Stromverbrauch bei Kühlgeräten um etwa sechs Prozent und bei Gefriergeräten um drei Prozent. Außerdem wichtig: Die vom Gerät erzeugte Wärme muss ungehindert abgeleitet werden. Lüftungsgitter und -schlitze sollten nie verdeckt sein und ein- bis zweimal im Jahr von Staub befreit werden.

„Was muss ich bei der Pflege eines Gefriergerätes beachten?“


Um der Bildung von Keimen und Bakterien vorzubeugen, sollte der Innenraum und die Türdichtungen regelmäßig mit warmem Wasser und Neutralseife gereinigt werden. Tauen Sie das Gefriergerät außerdem von Zeit zu Zeit ab, da eine Eisschicht den Stromverbrauch deutlich erhöht. Bei Modellen mit No-Frost-Technik ist das lästige und zeitaufwändige Abtauen nicht mehr erforderlich. Durch Lüfter und Abtauheizung schlägt sich die Luftfeuchtigkeit im Kühlgerät nicht als Reif oder Eis nieder. Der Stromverbrauch durch die Abtauheizung ist zwar etwas höher als der von herkömmlichen Modellen. Dies relativiert sich jedoch wieder, denn Energieverluste durch Eisbildung oder Abtauvorgänge werden vermieden.

„Kann ich auf dem Induktionskochfeld meine alten Töpfe verwenden?“


Sie können das mit einem Magnet prüfen: Haftet ein Magnet an der Unterseite des Kochgeschirrs, können Sie es verwenden. Denn die Induktionskochfelder verfügen über eine Topferkennung: Sie heizen nur auf, wenn magnetisierbares Kochgeschirr auf der Kochzone steht. Das Kochen mit Induktion funktioniert durch die Verbindung des Kochgeschirrs mit einer von Wechselstrom durchflossenen Kupferspule unter der Kochfeldabdeckung. Das elektromagnetische Wechselfeld produziert Wirbelströme, die das leitende Material des Topfbodens aufladen und dort Wärme erzeugen. Praktisch: Die Speisen kochen schneller, die Temperaturregelung erfolgt ohne Verzögerung und die Kochfelder kühlen nach der Nutzung zügig ab.

Mehr wertvolle Tipps und Informationen: www.hausgeraete-plus.de

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