Stiftung Warentest untersucht schwarze Oliven von 20 Herstellern

Ob im Salat, auf der Pizza, in Pastagerichten oder pur als Vorspeise – Oliven bringen das mediterrane Urlaubs­gefühl auf den heimischen Teller. Die Stiftung Warentest hat jetzt schwarze Oliven untersucht, sowohl natürlich gereifte als auch geschwärzte. Schwarze Oliven sind nicht immer am Baum gereift. Es ist erlaubt, grüne, unreife Oliven zu färben und sie als schwarze Oliven zu verkaufen. „Gute“ Oliven gibt es bei den natürlich gereiften und den geschwärzten. Für ein Produkt vergaben die Tester die Note „mangelhaft“.

Sonnengereifte Oliven schmecken besser

Gereift oder geschwärzt – den Unterschied kann man schmecken. Sonnenverwöhnte schwarze Oliven sind weicher, schmecken milder, vollmundiger. Die günstigeren geschwärzten im Test waren oft aromaarm. Um grüne Oliven schwarz aussehen zu lassen, werden zugelassene Eisensalze verwendet. Der Hinweis „geschwärzt“ ist bei verpackten Oliven nicht Pflicht. Die meisten Anbieter kennzeichnen ihre Produkte jedoch freiwillig so, drei im Test sogar vorn auf dem Etikett – hilfreich für den Kunden. Man erkennt gefärbte Oliven aber auch an ihrer einheitlich schwarzen Farbe. Bei natürlich gereiften Oliven variiert die Intensität der dunklen Farbe.

Gewinner und Verlierer

Zwei Bioprodukte und die teuersten Oliven im Test schneiden insgesamt am besten ab. In der sensorischen Beurteilung erhielten sie die Note sehr gut. Doch nicht alle Produkte konnten überzeugen. Die geschwärzten Oliven von Netto Marken-Discount schmeckten nach verbranntem Kunststoff: Qualitätsurteil „mangelhaft“.

 

Quelle: Stiftung Warentest

 

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Hefebrot mit Oliven und Pinienkerne

Toskanischer Brotsalat

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