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Bei dem Thema Zusatzstoffe bekommen die meisten Verbraucher schnell ein mulmiges Gefühl. Dabei sind Zusatzstoffe die am meisten geprüften Zutaten von Lebensmitteln.

 

 

Zu erst einmal die Frage: Was genau sind Zusatzstoffe? Zusatzstoffe sind Stoffe, die:

  • die Haltbarkeit verlängern (Konservierungsstoffe, Antioxidationsmittel)
  • das Aussehen verbessern (Farbstoffe)
  • die Konsistenz verbessern (Emulgatoren und Verdickungsmittel)
  • die den Geschmack beeinflussen (Süßstoffe, Geschmacksverstärker)
  • in sonstiger Weise die Beschaffenheit des Lebensmittels beeinflussen (Schmelzsalze, Feuchthaltemittel, Schaumstabilisatoren).

Beispiel für Zusatzstoffe und ihr Vorkommen in Lebensmitteln finden sie hier.

 

Natürliche Lebensmittel wie Salz oder Gewürze gehören rechtlich nicht zu den Zusatzstoffen. Vitamin A, D, Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente zählen im Grunde auch nicht zu den Zusatzstoffen, werden aber gesetzlich so angesehen, um ihren Einsatz in Lebensmitteln regeln bzw. begrenzen zu können.

 

Hinweise auf Zusatzstoffe finden sich in der Regel in der Zutatenliste eines Lebensmittels. Hier werden alle Zutaten des Lebensmittels in absteigender Reihenfolge genannt. Daher stehen so genannte Zusatzstoffe meist ganz am Ende der Liste, da sie sich nur in geringen Mengen in Lebensmitteln befinden.

 

Werden auf der Verpackung zusätzlich Zutaten besonders hervorgehoben, wie z. B.  „Sahne“-pudding oder „mit guter Butter“, müssen diese in der Zutatenliste mit prozentualem Anteil am Produkt angegeben werden. Das ist auch der Fall, wenn eine Zutat ein wesentlicher Bestandteil des Produkts ist wie z. B. Mandeln bei Marzipan.

 

Diese Lebensmittelkennzeichnung ist durch die Lebensmittel Kennzeichnungsverordnung geregelt. Die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung hingegen definiert, was gesetzlich als Zusatzstoff gilt und was als Zusatzstoff überhaupt zugelassen wird. Bei allen Zusatzstoffen ist geregelt in welchen Lebensmitteln sie eingesetzt werden dürfen und in welchen gesundheitlich unbedenklichen Mengen. Dies gilt nicht für Luft, Stickstoff und Kohlenstoffdioxid, sie dürfen allen Lebensmitteln zugesetzt werden.

Hilfsstoffe, die bei der Produktion zugesetzt werden, aber im Endprodukt nicht mehr enthalten sind wie Katalysatoren oder Extraktionslösungsmittel, müssen nicht extra gekennzeichnet werden.


Aromen, Enzyme und andere Zusatzstoffe, die in einer Zutat im Produkt vorkommen wie z. B. Fruchtzubereitung (mit Süßstoff) in Fruchtjoghurt, müssen nicht in der Zutatenliste aufgeführt werden. Allerdings müssen Zutaten mit ihren einzelnen Bestandteilen genannt werden, wenn es sich um zusammengesetzte Zutaten handelt z. B. Fruchtzubereitung (Zucker, Erdbeere, Glucosesirup). Zusätze, die Allergien auslösen können, wie glutenhaltiges Getreide, Fisch, Sellerie und Erdnüsse, müssen besonders gekennzeichnet werden. Das gilt auch, wenn sie nur in Spuren enthalten sind.

Mehr zu Thema Zusatzstoffe finden Sie auf dem Internetangebot der Verbraucher Initiative e.V. www.zusatzstoffe-online.de.

Verantwortlich für den Inhalt:
Percy Bongers (Chefredaktion)

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