9 Schokoladen sind "gut", 3 "mangelhaft"

Knackige Haselnüsse in cremiger Voll­milch­schokolade – Nuss­schokolade kann unwiderstehlich sein. Sie zählt zu den beliebtesten Schoko­laden­sorten der Deutschen. Die Stiftung Warentest hat 26 Nuss­schoko­laden mit Haselnüssen - darunter Milch-, Voll­milch und Edelvoll­milch­schoko­laden - geprüft. 6 Produkte tragen das Biosiegel und 15 Nach­haltig­keits­siegel wie Fairtrade oder Utz certified. Die Preise für 100 Gramm Nuss­schokolade reichen von 39 Cent bis 3 Euro. Neun Schoko­laden schneiden gut ab, drei sind mangelhaft – darunter eine Bio-Schokolade.

Gewinner und Verlierer

Rapunzel und Kaufland schneiden im Test von 26 Nussschokoladen nur „mangelhaft“ ab. Ihre Kennzeichnung ist irreführend, sie täuscht die Verbraucher. Die Schokoladen hätten deshalb so nicht verkauft werden dürfen.

Von den 26 getesteten Schokoladen mit ganzen oder gehackten Nüssen haben 9 „gut“ abgeschnitten. Davon glänzen vier Edelmarken sogar mit einem „sehr gut“ in der sensorischen Beurteilung. Sie sind zwar eher teuer, dafür aber ein Genuss. Aber auch die Schokoladen einiger günstiger Anbieter sind „gut“, 10 sind „befriedigend“ und 4 „ausreichend“.

Falsche Angaben verärgern die Tester

Für Nussschokolade ist der Nussanteil nicht vorgeschrieben. Während die eine zu 31 Prozent aus ganzen Haselnüssen besteht, gibt es bei einer anderen nur 9 Prozent Nussstückchen. Was den Testern aber gar nicht schmeckt, sind falsche Angaben auf den Etiketten: Wer 18 Gramm Haselnüsse verspricht, darf nicht nur 13 Gramm untermischen. Wird „natürliches Aroma“ auf der Verpackung angegeben, darf kein chemisch hergestellter Aromastoff enthalten sein. Bei „Vanilleextrakt“ ist synthetisches Vanillin tabu. Auch nicht in Ordnung ist es, wenn die deklarierten Zucker mengenmäßig nicht zum tatsächlichen Zuckergehalt passen.

 

Quelle: Stiftung Warentest

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