Stiftung Warentest prüft 15 Entsafter

Süß, pikant, leichte Bitternoten – selbst gepresste Säfte aus Obst und Gemüse bieten über­raschend reichhaltige Aromen. Und sie sind gesund: Sie kommen garan­tiert frisch und ohne künst­liche Zusatz­stoffe auf den Tisch. Unterschiede gibt es vor allem in der Saft­ausbeute sowie im praktischen Gebrauch und bei der Halt­barkeit. Hier schwächeln die Zentrifugen: Vier Geräte sind im Dauer­test durch­gefallen.

Große Preisspanne, große Qualitätsunterschiede

Die besten Entsafter im Test punkten mit guter Saftausbeute, einfacher Reinigung und langer Haltbarkeit. Getestet wurden 15 elektrische Entsafter. Die Ergebnisse der Stiftung Warentest reichen von „Gut“ bis „Mangelhaft“. Getestet wurden sehr unterschiedliche Entsafter: Zentrifugen und Saftpressen zu Preisen von 36 bis 600 Euro. Wer die ganz billigen Entsafter unter 60 Euro meidet, findet unter den günstigen Zentrifugen viele „gute“ Geräte. Sie sind oft sogar besser als die teuren Saftpressen, so das Fazit der Tester. „Gute“ Geräte gibt es ab 99 Euro. Die billigsten Entsafter schneiden im Dauertest schlecht ab. Die vier „Mangelhaften“ von Clatronic, Bomann, Severin und Tristar mit Preisen zwischen 36 und 55 Euro sind bereits ziemlich früh mit einem Motorschaden ausgefallen, teilweise sogar nach weniger als acht Betriebsstunden.

And the Winner is...

Aus einem Kilogramm Äpfel holt die Saftpresse Green Star 770 Milliliter Saft – nur 514 Milliliter Saft bei gleicher Apfelmenge schaffte das Modell von Tefal. Der Testsieger von Philips ist der einzige Entsafter mit einer „sehr guten“ Saftausbeute bei Äpfeln, Möhren und Weintrauben. Mit 168 Euro liegt er preislich im Mittelfeld.

 

Quelle: Stiftung Warentest

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