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Exotische Früchte wie Ananas, Mango oder Kaki sind in der Regel kaum mit Pflanzenschutzmitteln belastet. So lautet das erfreuliche Resultat einer Untersuchung von Stiftung Warentest. Die Lebensmittelprüfer hatten bei großen Handelsketten, in Bio-Supermärkten und in einem Online-Shop 48 Exoten eingekauft.

 

Das Obst aus fernen Ländern wurde im Labor unter anderem auf rund 500 Pflanzenschutzmittel geprüft. Ob Ananas, Mango, Kaki, Feige oder Maracuja - keine Frucht überschritt die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für Pflanzenschutzmittelrückstände.

 

Die 16 Ananas und 15 Mangos im Test waren überwiegend sehr gering belastet. Das bedeutet, die Pestizidmengen lagen bei höchstens zehn Prozent der zulässigen Grenzwerte. Auch Mehrfachrückstände ließen sich kaum feststellen. Die Maracuja gehört zu den Passionsfrüchten und ist nicht so häufig im Handel zu finden. Die vier Proben im Test waren rückstandsfrei.

 

Bei den Feigen aus der Türkei ließen sich keine Schimmelpilzgifte und nur in einer Probe Spuren von Pestiziden nachweisen. Kaki ist die Frucht des Kakibaums und erinnert in der Form an eine Tomate. Das exotische Obst ist, wenn überhaupt, nur sehr gering mit Pestiziden verunreinigt. Die beste Wahl aber sind Bio-Früchte, die durchweg keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthielten.


Quelle: www.aid.de, Heike Kreutz

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