Bevorratung: Damit Walnüsse verzehrt werden können, müssen sie nach der Ernte gut getrocknet werden. Walnüsse mit Schale behalten ihre Frische am längsten wenn sie luftig und trocken gelagert werden. Walnüsse ohne Schale sollten luftdicht, dunkel und trocken, aber kühl gelagert werden. Eingefroren halten sie bis zu einem Jahr.

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Die Walnuss (Juglans regia) gehört zu der Familie der Walnussgewächse. Walnusskerne haben einen Fettanteil von 42 bis 62,5 %, je nachdem ob sie frisch oder getrocknet sind. Besonders der hohe Anteil an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, machen Walnüsse zu einem wertvollen Energielieferant, der unsere Leistungsfähigkeit steigert. Außerdem sind sie reich an Vitamin A, B1-B3, C, Magnesium, Eisen Kalium, Mangan und Kupfer. Walnussbäume beginnen oftmals erst nach 5 – 10 Jahren Früchten zu tragen.

 

Herkunft und Aussehen: Seinen Ursprung hat der Walnussbaum vermutlich in Syrien und Anatolien. Die Walnuss wächst an einem bis zu 30 m hohen Baum und gehört zu den ältesten Baumarten auf der Welt. Die Walnuss ist eine hellbraune, runde Steinfrucht und besitzt eine starke, holzige Nussschale die anfangs von einer grünen, fleischigen Fruchtschale ummantelt ist. Die meisten Anbauten befinden sich derzeit in den USA, China, Italien und der Türkei.

 

Verwendung: Walnüsse sind vielseitig verwendbar und werden vor allem für Süßspeisen und Gebäck benutzt aber auch für Deftigeres wie Brot, Salat, zu Käse, als Beilage für Wildfleisch oder  einfach nur als Knabberei. Der ausgeprägt nussige Geschmack ist je nach Sorte unterschiedlich. Auch aus den Schalen befreite Nüsse werden auf dem Markt angeboten. Die Ernte von halbreifen grünen Nüssen kann als Einmachobst oder als Nusslikör weiterverarbeitet werden.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Walnüsse können über Monate hinweg gelagert werden und sind somit ganzjährig im Handel erhältlich. Die Früchte entwickeln sich von Ende September bis Anfang Oktober zu Walnüssen und sind reif wenn die grüne, fleischige Fruchtschale aufplatzt  und sich die Nüsse von selbst aus der Schale herauslösen. Sie können durch das Entweichen von Fetten und Ölen aus dem Fruchtfleisch sehr schnell trocken und ranzig werden. Für geriebene oder gehackte Kerne gilt das gleiche. Faulige Nüsse erkennt der Verbraucher am ranzigen Geruch und an einer dunklen bis schwarzen Verfärbung. Da sie Schimmelpilze enthalten können, müssen sie von den anderen Nüssen schnellstmöglich getrennt und entsorgt werden.

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Percy Bongers (Chefredaktion)

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