Bevorratung: Im Kühlschrank ist Tilsiter am besten aufgehoben. Eingewickelt in Alu- oder Klarsichtfolie oder unter einer Käseglocke hält er sich am längsten. 

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Bei dem bei uns sehr beliebten Tilsiter handelt es sich um einen Schnittkäse aus Kuhmilch mit einem Anteil von 30 bis 60% Fett in der Trockenmasse. Charakteristisch und damit auch Erkennungsmerkmal ist seine sogenannte Rotschmiere-Rinde.

 

Herkunft und Aussehen: Der Tilsiter ist nach der Stadt Tilsit (Kaliningrad, Russland) benannt, in die einige Schweizer Auswanderer den Käse mitbrachten und ihn dort weiter herstellten. Er gehört zur Familie der festen Schnittkäse und wird entweder aus Rohmilch oder pasteurisierter Milch gekäst. Der hellgelbe Teig ist geschmeidig, elastisch und recht feucht. Die Geschmackspalette reicht von mild bis hin zu pikant.

 

Verwendung: Tilsiter passt gut zu Schwarzbrot und eignet sich zum Überbacken von Aufläufen und vielem mehr. Vor dem Servieren sollte er aus dem Kühlschrank genommen werden, damit er seinen vollen Geschmack entwickeln kann. Zu diesem Käse sollten sie einen kräftigen Weißwein reichen.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Im deutschsprachigen Raum findet man in den Kühltheken der Supermärkte überwiegend einen sehr milden Tilsiter, der geschmacklich eher an einen Edamer erinnert. Den traditionellen würzigen Geschmack findet man nur sehr selten im Handel. Um diesen zu bekommen, sollte man ein Käse-Fachgeschäft aufsuchen. Die verschiedenen Sorten des Tilsiters haben mindestens einen Fettanteil von 45% Fett in der Trockenmasse. Eine Ausnahme stellt der Rahm-Tilsiter dar, der mindestens 55% Fett in der Trockenmasse besitzt. Es gibt auch fettarmen Tilsiter, der weniger Fett in der Trockenmasse aufweist.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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Percy Bongers (Chefredaktion)

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