Bevorratung: Wie bei allen anderen Fischarten gilt auch für die Seezunge: Am besten frisch und unverzüglich zubereiten und verköstigen. Eine längere Aufbewahrung ist aufgrund von Qualitätsverlust und Verderb nicht möglich.

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Die Seezunge (Solea solea) ist eine der teuersten und beliebtesten Speisefische und gehört zur Familie der Plattfische (Pleuronectiformes). Da das Fleisch der Seezunge sehr mager und eiweißreich ist, eignet er sich als gesunde Alternative zu fetthaltiger Kost.

 

Herkunft und Aussehen: Das Verbreitungsgebiet dieser Fischart erstreckt sich vom östlichen Atlantik über das Mittelmeer, die Nordsee bis zum westlichen Schwarzen Meer. In diesen Gebieten lebt die Seezunge küstennah auf sandigen und weichen Böden in einer maximalen Tiefe von bis zu 150 Metern. In einigen mediterranen Ländern werden Seezungen auch in Aquafarmen gezüchtet.

 

Die Seezunge erreicht eine maximale Größe von bis zu 70 Zentimetern, hat einen länglichen, auffallend ovalen Körperbau und einen abgerundeten Kopf. Eine besondere Eigenschaft dieses Edelfisches ist es, sich dem Meeresboden farblich anzupassen, zumindest was den oberen Teil des Körpers angeht. Der untere Teil weist eine hellere, leicht gräuliche Färbung auf.

 

Verwendung: Der beliebte Speisefisch wird zumeist im Ganzen, gebraten oder gedünstet, zubereitet. Das feste, weiße Fleisch der Seezunge wird als Delikatesse angesehen und sollte zeitnah serviert werden, da er dazu neigt schnell auszutrocknen. Auch in hochwertigen Fertiggerichten oder als Tiefkühlware wird Seezungen zum Teil angeboten.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Da die Seezunge zu den teuersten Fischen überhaupt zählen, könnte man denken, dass die Bestände nicht bedroht wären. Dies ist aber ein Trugschluss: Aufgrund einer sehr hohen Beifangquote muss dazu geraten werden, Seezunge nur ab und an zu konsumieren. Einige Fischexperten halten im Mai gefangene Seezunge für die qualitativ hochwertigste seiner Art.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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Percy Bongers (Chefredaktion)

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