Bevorratung: Safran sollte licht- und feuchtigkeitsgeschützt in einem Metall- oder Glasgefäß gelagert werden, da das Gewürz schnell ausbleichen kann.

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Safran (Crocus sativus) ist eine Krokus-Art die aufgrund ihrer aufwändigen Ernte zu den teuersten Gewürzen weltweit zählt. Es ist vor allem wegen seiner starken Farbkraft bekannt und wurde früher auch als Färbemittel eingesetzt.

 

Herkunft und Aussehen: Ursprünglich kommt Safran aus Kleinasien. Hauptanbaugebiete sind heute Südfrankreich, Pakistan, Österreich und Spanien.

 

Die Safranblüte erwächst mit einem gelben Staubbeutel, weißen Staubfäden und orangefarbenen Narben aus der Knolle. Nur getrocknet werden diese Stempelfäden als Gewürz verwendet.

 

Verwendung: Safran ist besonders in der Herstellung von Backwaren und Pudding gut geeignet. Man verwendet es auch in Paella und Bouillabaisse. Safran sollte nicht zu lange gekocht werden damit es sein Aroma nicht verliert. Die Safranfäden vor dem Servieren in etwas warmen Wasser einweichen und dem Gericht mitsamt der Flüssigkeit dazugeben. Frisch gemörsert erhält man eine noch intensivere Farbe des Gewürzes. Beim Dosieren reicht meistens schon eine winzige Prise, da Safran vom Geschmack bitter bis herb-scharf ist. In großen Mengen ist Safran giftig.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Der Preis für ein Gramm Safran liegt bei ca. 19 Euro. Safran ist deshalb so teuer, da man für ein Kilogramm mindestens 150.000 Blüten benötigt die in reiner Handarbeit geerntet werden. Blütezeit ist nur im Herbst, was ein weiterer Grund für den hohen Preis des Gewürzes ist. Einkäufer sollten darauf achten, dass sie Safran nicht mit der Färbedistel vertauschen, die auch als Falscher Safran bekannt ist. Weitere Fälschungen des Gewürzes sind weit verbreitet. Im Handel wird Safran gemahlen oder in ganzen Fäden angeboten. Daran kann man echten Safran erkennen: Er färbt das Einweichwasser stark, Verfälschungen tun dies nicht.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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Percy Bongers (Chefredaktion)

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