Bevorratung: Rucola lagert man am besten im Gemüsefach des Kühlschranks. Hier hält er sich in Folie verpackt zwei bis drei Tage.

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Rucola wird hauptsächlich als Salatpflanze angebaut und gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Ursprünglich war Rucola im deutschsprachigen Raum als Rauke bekannt, geriet eine Zeit lang in Vergessenheit und wurde unter ihrem italienischen Namen wieder populär. Rucola hat einen hohen Gehalt an Senfölen, welche den leicht bitter-scharfen, aber sehr aromatischen Geschmack hervorrufen, der an Rettich und Kresse erinnert. Rucola enthält hohe Werte an Glucosinolaten, Beta-Carotin und Folsäure und ist daher sehr gesund.


In der letzten Zeit ist Rucola leider ein wenig in Verruf geraten, weil es häufiger mit dem giftigen Doppelgänger gemeines Geiskraut bzw. Kreuzkraut verwechselt wurde.


Geschichte: Schon seit dem Altertum kennt man die Senfrauke als Nutzpflanze. Bereits die Germanen aßen sie und glaubten an ihre potenzfördernde Wirkung. Mit der Besetzung Germaniens gelangte die Rauke durch die Römer in den Mittelmeerraum. Bis zu seiner Wiederentdeckung unter dem hierzulande bis dato recht unbekannten Namen Rucola, fristete die Rauke aufgrund ihres bitteren Geschmacks ein Schattendasein unter den Salaten. Erst der Trend der letzten Jahre hin zur mediterranenKüche, brachte dem Rucola wieder einen festen Platz in der deutschen Küche ein.

Saison: Rucola kauft man am besten im Frühjahr und Sommer, denn dann kommt er aus dem Freiland. Rucola aus dem Treibhaus enthält wegen des fehlenden Sonnenlichts mehr Nitrat und die Stiele sind häufig sehr hart.

Verwendung: Rucola verleiht mit seinem herbscharfen Kräuteraroma jedem Salat das gewisse Extra, besonders zusammen mit geriebenem Parmesan und Nüssen. Auch in und auf warmen Gerichten, wie auf der Pizza, erfreut sich Rucola großer Beliebtheit. Auch in Nudelgerichten, Risotto, Ragouts, Wraps und Pesto schmeckt Rucola. Allerdings sollte Rucola selbst nicht gekocht werden.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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