Bevorratung: Länger als zwei bis drei Tage können Radieschen nicht gelagert werden. In diesen drei Tagen sollten sie in einem feuchten Handtuch eingewickelt, im Gemüsefach Ihres Kühlschranks gelagert werden.

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Radieschen sind Lieferanten von wichtigen Mineralstoffen und Vitamin C. Sie zeichnen sich durch ihren typisch scharfen Geschmack aus. Diese Schärfe entsteht, wie auch in Rettich und Senf, durch Glucosinolate.

 

Herkunft und Aussehen: In Deutschland wird das Radieschen vor allem in der Pfalz angebaut. Seine ursprüngliche Herkunft ist nicht bekannt, Wildformen wurden jedoch in Vorderasien und China gefunden. Am beliebtesten sind die kleinen runden, roten Knollen. Auch wenn es noch andere Formen des Radieschens gibt, ist ihr Fleisch immer weiß.

 

Verwendung: Radieschen finden in unserer Küche die unterschiedlichsten Verwendungsmöglichkeiten. Zum einen kann man sie im Salat, zum anderen auch auf dem Brot verwenden. Des Weiteren findet man sie, gewürfelt oder geraspelt, in vielen Dips. Um ihnen den letzten Schliff zu verleihen, sollte man sie etwas salzen. Auch in der Suppe wird das Radieschen zu einem echten Leckerbissen. Ebenso als Dekoration lassen sich Radieschen prima einsetzen. Hierfür werden sie künstlerisch in verschiedene Formen geschnitzt und zum Garnieren von kalten Platten genutzt.

 

Einkauf und Qualität: Von unseren heimischen Feldern kommt das Radieschen von April bis Oktober in die Supermärkte. Die scharfen Knollen stammen vorwiegend aus dem Pfälzer Anbau. Generell werden sie mit Laub im Bund angeboten. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Radieschen sich fest anfühlen und sehr knackig sind. Außerdem sollten die Blätter einwandfrei und ohne welke Stellen sein. Wenn beides zutrifft, können Sie sich sicher sein, qualitativ hochwertige Exemplare zu beziehen.

Verantwortlich für den Inhalt:
Percy Bongers (Chefredaktion)

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