Bevorratung: Eingelegt und im Kühlschrank verstaut sind Oliven sehr lange haltbar. Man kann sie natürlich auch Vakuum verpackt kaufen, dann halten sie noch länger.

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Die Olive gehört, neben dem Flieder und Jasmin, zur Familie der Ölbaumgewächse. Man findet auf dem Markt grüne, violette und schwarze Oliven. Die unreif oder halbreif geernteten Früchte enthalten einen Bitterstoff. Erst nach einer Behandlung mit alkalischen Kochsalzlösungen verflüchtigt sich dieser Bitterstoff.

 

Herkunft und Aussehen: Die Olive stammt aus Palästina und Griechenland. Schon zu biblischer Zeit galt dort der Olivenbaum als Zeichen für Wohlstand und Frieden. Mittlerweile ist er in der gesamten Mittelmeerregion zu finden.

 

Die Olive ist eine einsamige Steinfrucht. Sie ist kugelig und weist eine Länge von 0,7 bis 4 cm und einen Durchmesser von 1 bis 2 cm auf. Das weiche Fruchtfleisch umschließt einen harten Kern. Unreife Oliven sind grün, die reifen sind schwarz oder violett.

 

Verwendung: Die Großen fleischigen Oliven werden in Griechenland, Italien und der Türkei für den Export verarbeitet und eingelegt. Die wichtigste Verwendung finden die Oliven allerdings als Olivenöl. 90% von allen geernteten Oliven werden zu Öl verarbeitet, während nur 10% als eingelegte, marinierte oder gefüllte Oliven in den Handel kommen.

 

Einkauf und Qualität: Oliven werden sowohl Vakuum verpackt, als auch eingelegt verkauft. Sie gewinnen mit der Zeit sogar an Aroma, je länger sie in der Kräuterlake liegen.

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Percy Bongers (Chefredaktion)

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