Bevorratung: Wie bei Meeresfrüchten üblich, sollten auch Miesmuscheln sofort zubereitet und verzehrt werden. Im Kühlschrank sollten die Muscheln maximal einen Tag in einem nicht verschlossenen Gefäß gelagert werden. Eine längere Lagerung ist nicht möglich und sollte dringlichst vermieden werden.

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Die Miesmuschel (Mytilus) ist eine Speisemuschel und gehört zur Gattung der Schalentiere. Da die Muscheln sehr kalorienarm sowie nährstoff- und eiweißreich sind, zählen sie zu einer sehr gesunden Alternative auf unseren Tellern.

 

Herkunft und Aussehen: Die Miesmuschel kommt an den Küsten aller Weltmeere vor; in Europa allerdings besonders an der französischen, portugiesischen und deutschen Küste von Atlantik, Mittelmeer sowie Nord- und Ostsee. Sehr beliebt bei dieser Muschelart ist das ostfriesische Wattenmeer. Besonders in Frankreich (seit dem 13. Jahrhundert), Italien sowie an der deutschen und niederländischen Küste werden sie mittlerweile auch in Aquakulturen gezüchtet.

 

Die Speisemuscheln können eine Größe von bis zu zehn Zentimetern erreichen und zeichnen sich durch eine grau-schwarze bis blau-violette Färbung ihrer zwei länglich-ovalen Schalenhälften aus. Im Innern der Schalenhälften befindet sich das hellfarbene Weichlebewesen, welches für den Verzehr vorgesehen ist.

 

Verwendung: Für den Verzehr ist der gesamte Weichkörper der Muschel geeignet, der sowohl lebend, in der Schale gekocht oder in verarbeiteter Form, z.B. als Konserve in Sauce, geräuchert oder tiefgefroren als Ragout, Verwendung findet. In frischer Form passen Miesmuscheln wunderbar zu Suppen, Paellas oder zu verschiedensten Salaten.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Die im Handel erhältlichen Muscheln stammen in den meisten Fällen aus Zuchtbetrieben und sind aus diesem Grund auch fast das ganze Jahr über erhältlich. Durch die Züchtung kann der Markt einigermaßen einheitliche Muschelgrößen anbieten, die sich in etwa bei fünf Zentimetern befinden. Wichtig ist, dass die Miesmuscheln vor der Zubereitung noch leben. Ist dies nicht der Fall, sollten die Muscheln nicht zubereitet und stattdessen entsorgt werden, da sonst eine Muschelvergiftung drohen kann. Ein Merkmal von Frische ist eine fest verschlossene Schale, die sich erst beim Kochen im Wasser öffnet.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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Percy Bongers (Chefredaktion)

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