Bevorratung: An einem dunklen Ort ist das Gewürz am besten gelagert. Es sollte möglichst schnell verbraucht werden, da die Farbe bei Licht sehr schnell verblasst und es dann an Aroma verliert.

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Kurkuma (Curcuma domestica) ist ein Gewürz aus getrockneten Teilen der Wurzelstöcke und kommt aus der Familie der Ingwergewächse. Es wirkt appetitanregend, antibakteriell, ist gegen Durchfall gut geeignet und gilt sogar als wundheilend. 

 

Herkunft und Aussehen: Kurkuma hat seinen Ursprung in China, Südostasien, Westindien, Südamerika und Australien. Hauptanbauländer sind heute China und Indien. Das Gewürz ist auch bekannt als Gelbwurzel und ist eine ausdauernde krautige Pflanze die eine Wuchshöhe von bis zu einem Meter erreichen kann. Nur die getrockneten Teile der Wurzelstöcke werden als Gewürz benutzt.

 

Verwendung: Kurkuma eignet sich gut zum Würzen von Reisgerichten, Saucen, Essiggemüse, Paella, Geflügelragout, Fisch- und Eierspeisen. Der Geschmack von Kurkuma ist leicht würzig, bitter, ingwerähnlich und als Curry-Bestandteil bekannt. Auch als Farbstoff kann es verwendet werden aufgrund seiner starken gelben Farbe. In der Dosierung sollten Sie beim Kochen ruhig sparsamer sein, da es doch einen sehr würzigen Geschmack besitzt. Damit das Gericht nicht bitter wird, erst kurz vor dem Garende dazugeben.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Kurkuma bekommt man ganzjährig in jeder gut sortierten Gewürzabteilung im Supermarkt. Man sollte aufpassen das man Kurkuma nicht mit Safran verwechselt (Safran = rote Farbe). In der westlichen Küche wird Kurkuma nämlich als billiger Safranersatz verwendet. Das Gewürz wird in gemahlener Form angeboten oder in Fachgeschäften als ganze Knolle.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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