Bevorratung: Kapern sollten stets in einem fest verschlossenen Gefäß und mit Flüssigkeit bedeckt aufbewahrt werden. Werden Kapern zu lange gelagert, verflüchtigen sich die Aromastoffe.

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Als Kapern werden die unreif geernteten, getrockneten und eingelegten Blütenknospen des Echten Kapernstrauchs (Capparis spinosa), welcher zur Familie der Kaperngewächse (Capparaceae) zählt, bezeichnet.

 

Herkunft und Aussehen: Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Kapernstrauchs deckt sich größtenteils mit den aktuellen Anbauländern. Hier sind vor allen Dingen mediterrane Länder wie, Spanien, Frankreich, Türkei, Marokko und Griechenland zu nennen. Bereits seit der Antike werden Kapern in der mediterranen Küche und als Heilmittel verwendet.


Die erbsengroßen Kapern haben eine olivgrüne bis bläulich-grüne Färbung und wachsen an einem Strauch, welcher bis zu vier Meter lange Äste entwickeln kann.

 

Verwendung: Die Kapern werden in Essig, Öl oder Salzwasser eingelegt und dienen als herb-würzige Beilage oder Zutat in Salaten, Saucen, Ragouts, Frikassees, Pasteten und Fischgerichten. Bekanntestes Gericht mit Kapern sind sicherlich die Königsberger Klopse. Bei der Zubereitung von Gerichten sollte bedacht werden, die Kapern erst zum Ende hin dazuzugeben, da viele Inhaltsstoffe bei Hitze zerstört werden und das Aroma verloren geht. Des Weiteren sollten aufgrund des intensiven Aromas der Kapern andere Gewürze nur sehr sparsam verwendet werden.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Kapernsträuche gedeihen am besten in trockenen Gebieten und werden jeweils im Frühjahr geerntet. Bevor die Blütenknospen nicht getrocknet oder eingelegt wurden sind sie ungenießbar. Während des Einlegens erhalten Kapern auch ihren charakteristischen würzig-pikanten, leicht bitteren Geschmack. Insgesamt gilt die Faustregel, dass kleiner Exemplare über einen feineren Geschmack verfügen als große Kapern. Im Handel sind überwiegend Kapern in Essiglake eingelegt erhältlich.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

Verantwortlich für den Inhalt:
Percy Bongers (Chefredaktion)

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