Bevorratung: Da die Früchte bei Raumtemperatur schnell austrocknen würden, empfiehlt sich eine Lagerung im Kühlschrank. Dort halten sich die reifen Früchte allerdings auch lediglich zwei Tage. Tipp: Bei der Nachreifung von unreifen Kakis im Kühlschrank empfiehlt es sich, Äpfel hinzuzufügen, die den Reifeprozess beschleunigen.

backnext

 

Die exotische Kaki-Frucht gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und ist ernährungsphysiologisch äußerst wertvoll, da sie neben viel Kalium und Phosphor auch einen sehr hohen Anteil Provitamin A (Beta-Carotin) enthält.

 

Herkunft und Aussehen: Kaki wird bereits seit über 2000 Jahren in China angebaut und genutzt, woher auch ihr Spitzname „Chinesische Pflaume“ sich herleiten lässt. 90% der Anbaugebiete liegen in Asien, hier vor allem China, Japan und Korea. Weitere Anbaugebiete sind Italien, Kalifornien, Florida und Israel.

 

Die kugelige bis ovale Beerenfrucht wächst an Bäumen, die eine Wuchshöhe von bis zu 10 Metern erreichen können und kann bis zu 500 g schwer werden. Äußerlich erinnert die Kaki an eine Tomate, wobei die glänzend-glatte Schale eine gelbliche bis orange-rote Färbung aufweist. Das geleeartige Fruchtfleisch hingegen ist meistens etwas heller und kann bis zu acht Samen enthalten.

 

Verwendung: In erster Linie sind Kakis zum puren Verzehr geeignet, wobei sie meistens, einer Kiwi ähnlich, ausgelöffelt werden. Ihr zuckersüßer Geschmack erinnert an eine Mischung aus Pfirsich, Birne und Vanille. Darüber hinaus lässt sich die Kaki wunderbar zu Konfitüren, Kompotten, Sirup, Mus, Konserven und Quarkspeisen weiterverarbeiten. Außerdem ist das Fruchtfleisch häufig Bestandteil von Obstsalaten, Currys und diversen Desserts. Weitere Verwendungsweisen sind das Trocknen und das Kandieren der Frucht. Die Schale der Frucht kann grundsätzlich mitverzehrt werden.

 

Einkauf, Qualität, Saison: Der Kakibaum blüht vom Frühjahr bis in den frühen Sommer hinein; die Haupterntezeit ist in den ostasiatischen Anbaugebieten der Oktober und November. Beim Einkauf der empfindlichen Früchte muss darauf geachtet werden, dass sich nicht bereits Druckstellen gebildet haben. In aller Regel gelangen Kakis noch unreif in die Supermärkte. Dann ist die Frucht härter und ist für einen Verzehr noch nicht geeignet und sollte für einige Tage im Kühlschrank nachreifen. Mit zunehmender Reife wird die Kaki weicher und entwickelt ihr süßes, exotisches Aroma. Falls das leckere Fruchtfleisch braune Flecken aufweist, ist dies ein Zeichen für den hohen Zuckeranteil und keineswegs ein Indiz für Fäulnis.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

Verantwortlich für den Inhalt:
Percy Bongers (Chefredaktion)

Copyright © 2018 besserhaushalten