Bevorratung: Clementinen halten sich bis zu zwei Monate. Ein weiterer Vorteil gegenüber Mandarinen, bei denen sich bei 1-2 wöchiger Lagerung das Fruchtfleisch ablöst, wodurch sie an Süße und Geschmack verlieren und austrocknen. Clementinen dagegen sind robuster. Sie sollten bei Zimmertemperatur gelagert werden.

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Clementinen gehören zur Gattung der Zitruspflanzen und bezeichnen eine Gruppe von Hybriden. Die Clementine ist eine Hybride zwischen Mandarine und Orange. Clementinen-Pflanzen ähneln sehr der Mandarine. Die Früchte der Clementine sind im Gegensatz zu Mandarinen aber kernlos oder haben nur wenige Kerne. Sie enthalten mehr Zucker und weniger Säure. Die Schale ist etwas dicker als bei der Mandarine.

 

Clementinen wachsen an kleinen, immergrünen Bäumen mit runder, ausgebreiteter Krone. Die Pflanzen sind recht kältetolerant im Vergleich zu anderen Zitruspflanzen, auch die Früchte benötigen zur Reife keine hohen Temperaturen


Herkunft: Die Clementinen sind im Mittelmeerraum entstanden, ähnliche Sortengruppen sind auch aus Ostasien bekannt, etwa unter der Bezeichnung Satsuma. Die Clementine wird in Südeuropa, Nordwestafrika und Florida kultiviert.

 

Geschichte: Die Clementine hat ihren Namen von dem Trappistenmönch Père Clément (Vincent Rodier 1829–1904), welcher den Gartenbaubetrieb des Waisenhauses von Misserghin (bei Oran im damalig französischen Algerien) leitete. Er entdeckt die Clementine als erster und beschrieb sie wissenschaftlich. Möglicherweise war sie auch schon vor diesem Zeitpunkt in China bekannt.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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