Bevorratung: Gewürze müssen immer sehr trocken, dunkel und möglichst kühl, am besten im Vorratsschrank, aufbewahrt werden.

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Cayennepfeffer besteht aus gemahlenen Chilis. Verwendet werden hierfür typischerweise meist die getrockneten, scharfen Früchte der Chilisorte Cayenne. Häufig wird aber auch Gewürzpulver aus anderen cayenneähnlichen Sorten unter diesem Namen verkauft. Cayennepfeffer ist auch ein Bestandteil einiger Pfeffersprays. Im eigentlichen Sinn ist Cayennepfeffer also gar kein Pfeffer.


Charakteristika: Cayennepfeffer erkennt man an seinem leicht rauchigen, etwas bitteren Geschmack und der beißenden Schärfe (30.000 bis 50.000 Scoville-Einheiten). Die Schärfe erhält Chili durch das Capsaicin mit einem Gehalt von 0,6–0,9 %. Chili enthält außerdem viel Vitamin C.

 

Herkunft: siehe Chili.

 

Verwendung: Cayennepfeffer darf bei keinem indonesischen, indischen oder chinesischen Gericht fehlen. Auch aus der spanischen und portugiesischen Küche ist der Cayennepfeffer nicht mehr wegzudenken. Er passt besonders gut in Grillsaucen für Fisch und Fleisch, Schmorbraten, zu Schweinefleisch, in Eintopfgerichte und Fleischsalate. Aber immer vorsichtig würzen, den nicht jeder verträgt solch scharfes Essen!

Nicht nur in der Küche, auch in der Medizin findet Cayennepfeffer Anwendung. Die Scharfstoffe in ihm regen die Schmerz- und Wärmerezeptoren der Haut und Schleimhaut an und bewirken dadurch eine gesteigerte Durchblutung. Dieser Effekt wird zur äußerlichen Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen im Schulter-Arm-Bereich sowie im Bereich der Wirbelsäule genutzt, z.B. in Form von Wärmepflastern.

Cayennepfeffer sollte erst nach dem Kochen dazugegeben werden, da es leicht bitter werden kann

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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