Bevorratung: Frische Aprikosen sollten nach dem Kauf baldmöglichst verzehrt werden. Sollte man sie jedoch erst ein paar Tage lagern wollen, sollte dies an kühlen Orten, wie dem Kühlschrank getan werden. Dazu möglichst einlagig lagern, damit kein zu hoher Druck auf dem empfindlichen Fruchtfleisch lastet.

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Die Aprikose wird in Österreich auch Marille genannt. Sie ist ein wichtiger Lieferant von Mineral- und Ballaststoffen, Vitaminen wie Vitamin B5 sowie Folsäure.

 

Herkunft und Aussehen: Die Aprikose stammt, so vermutet man, aus dem Norden Chinas, wo sie bereits vor 6.000 Jahren verzehrt wurde. Mittlerweile ist sie auch nach Europa gekommen, wo sie rund um das Mittelmeer angebaut wird. Das essbare Fruchtfleisch umschließt einen Stein, der einen kleinen Samen beinhaltet. Dieser Samen wird zur Herstellung von Amaretto genutzt und besitzt einen leicht bitterlichen Geschmack.

 

Verwendung: Wenn Sie die Aprikose roh genießen wollen, sollten Sie die Aprikose unter warmem Wasser gründlich waschen aber nicht die Haut entfernen, da in ihr die meisten Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind. Sie eignen sich auch ideal für Quarkspeisen, Kuchen und Desserts.

 

Einkauf und Qualität: Beim Kauf von Aprikosen ist darauf zu achten, dass man die Früchte reif kauft, da sie nicht nachreifen. Es kommt vor, dass sie unreif geerntet werden, um sie besser transportieren zu können. Bei reifen Aprikosen lässt sich der Kern problemlos entfernen. Qualitativ hochwertige Exemplare erkennt man an ihrem süßlichen Duft, dem druckempfindlichen Fruchtfleisch und ihrer goldgelben Farbe. Qualitativ geringwertige Aprikosen haben kaum Aroma und schmecken sehr trocken. Die Aprikosen aus der Dose sind das ganze Jahr über erhältlich. Die geschmacklich besten frischen Aprikosen gibt es im Juli und August.

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Percy Bongers (Chefredaktion)

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