Bevorratung: Frischer Aal sollte am besten am Tag des Einkaufs verzehrt werden. Mit Klarsichtfolie abgedeckt und im Kühlschrank gelagert, hält er sich jedoch einen Tag lang. Er kann tiefgefroren bis zu zwei Monate gelagert werden. Danach entwickelt er, aufgrund seines hohen Fettgehalts, einen tranigen Geschmack.

next

 

Der Aal laicht im Salzwasser, lebt jedoch hauptsächlich im Süßwasser. Er gehört zu den beliebtesten Speisefischen überhaupt. 2009 wurde er als Fisch des Jahres ausgezeichnet

 

Herkunft und Aussehen: Nachdem der Aal im Atlantik geschlüpft ist, wagt er sich den langen Weg an die europäische Küste. Als Glasaal dort angekommen, verbreiten sie sich in alle Binnengewässer Europas. Aale werden bis zu 6 kg schwer. Männchen und Weibchen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Größe. Die männlichen Exemplare werden bis zu 50 cm lang, die weiblichen bis zu 150 cm. Aal ist aufgrund seines schlangenförmigen Körpers unverwechselbar.

 

Verwendung: Auch Aal findet in der Küche viele Verwendungs- möglichkeiten. Bei der Zubereitung sollte, sofern man den Aal selbst gefangen hat, darauf geachtet werden, dass er vor der Verarbeitung erst ausgenommen und gehäutet wird. Aal schmeckt sowohl gekocht, als auch gebraten ausgezeichnet. Des Weiteren kann er auch gebacken, gefüllt oder mariniert verzehrt werden. Zu Zeiten, als der Aal noch im Überfluss zu finden war, galt die Aalsuppe als echter Klassiker. In Frankreich wird Aal hauptsächlich gegrillt gegessen.

 

Einkauf und Qualität: Fertig vorbereiteten Aal können Sie frisch beim Händler beziehen. In Deutschland wird zunehmend Importware angeboten, die zum größten Teil aus Italien stammt. Geräucherter Aal ist das ganze Jahr über erhältlich. Um qualitativ hochwertige Ware zu beziehen, sollten Sie darauf achten, dass der Aal pralle glänzende Augen hat.

Verantwortlich für den Inhalt:
Percy Bongers (Chefredaktion)

Copyright © 2018 besserhaushalten