Zimt

Bevorratung: Zimtstangen sollte man am besten in einem fest verschließbaren Behälter, kühl und dunkel aufbewahren. So behalten sie ihr Aroma bis zu 3 Jahre. Zimtpulver dagegen verliert schnell an Aroma.

Zimt

 

Zimt ist ein Gewürz aus getrockneter Rinde der Zimtbäume. Der edelste ist der Ceylonzimt. Daneben gibt es den Cassiazimt (Chinesischer Zimt), den mexikanischen Zimt und den Seychellenzimt. 

 

Herkunft und Aussehen: Zimt ist eines der ältesten und bekanntesten Gewürze weltweit und wurde schon bei den Römern als wertvolles Geschenk geschätzt. Hauptanbaugebiet des uns bekannten Ceylon-Zimt ist Sri Lanka. Auch in China und Indonesien werden Cassia-Zimtbäume angebaut, die jedoch qualitativ schlechter sind.

 

Zimt ist ein braunes, zusammengerolltes, röhrenförmiges Rindenstück das aus getrockneter Rinde der Bäume gewonnen wird.

 

Verwendung: Bekannt ist das Gewürz Zimt aus der Herstellung von Backwaren wie zum Beispiel Plätzchen und Lebkuchen. Sein kräftig-würziger Geschmack eignet sich besonders gut für Fruchtsalat, süße Aufläufe, Glühwein, Milchreis und vor allem in der indisch-arabischen Küche für Geflügel- und Hackfleischgerichte. Zimt passt auch in Prisen zu allen Bratensoßen, die mit Mehl gebunden sind. Aber Vorsicht: Zimt kann in Überdosen gesundheitsschädlich wirken.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Zimt ist ganzjährig im Handel in verschiedenen Preis- und Qualitätskategorien zu kaufen. Das Gewürz kann einen hohen Anteil des gesundheitsschädlichen Cumarin enthalten, was in dem aus China stammenden Zimtbaum vorkommt. In Ceylonzimt ist der Cumaringehalt am niedrigsten. Diese Sorte ist in der Verarbeitung ergiebiger, aromatischer und auf dem Markt wesentlich billiger. Zimt wird als Stange oder gemahlen als Pulver angeboten.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

 

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