Wurzelpetersilie

Bevorratung: Wurzelpetersilie sollte kühl und dunkel gelagert werden. Daher eignet sich der Kühlschrank oder Keller am besten, wo sie sich bis zu drei Wochen lagern lässt. Es besteht ebenso die Möglichkeit, Wurzelpetersilie einzufrieren. Dazu wird die Wurzel in Stücke geschnitten, blanchiert und anschließend in eine Tüte verpackt.

 

Die Wurzelpetersilie ist eine Unterart der Petersilie und gehört zur Familie der Doldenblütler. Sie wird auch Petersilienwurzel oder Knollenpetersilie genannt und ist der Pastinake zum Verwechseln ähnlich.

 

Herkunft und Aussehen: Die Wurzelpetersilie stammt aus gemäßigten Zonen in Mittel- und Nordeuropa. Sie wurde schon von den Römern in der Küche verwendet. Heute wachsen Wurzelpetersilien hauptsächlich in Nordafrika sowie in den Gebieten von Spanien bis Griechenland. Die Wurzelpetersilie besteht aus einer dicken, langen, sich zuspitzenden Rübe. Die Wurzel ist weiß-braun mit weißem Fleisch und wird bis zu 20 Zentimeter lang und drei Zentimeter dick.

 

Verwendung: Zunächst wird die Wurzelpetersilie gewaschen, geschält und in Würfel geschnitten. Der leicht pfeffrige, intensive Geschmack kommt in Eintöpfen und Suppen oder auch als Beilage zu Fleischgerichten wunderbar zur Geltung. Sie lässt sich aber auch raffeln und anschließend zu einem Rohkostsalat verarbeiten.

 

Einkauf und Qualität: Ab der - im September beginnenden - Erntezeit sind Wurzelpetersilien auf dem Wochenmarkt oder in gut sortierten Supermärkten bis zum Frühjahr erhältlich. Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass keine faulen Stellen zu sehen sind und die Wurzel sich fest und glatt anfühlt.

 

Verantwortlich für den Inhalt:
Percy Bongers (Chefredaktion)

Copyright © 2018 besserhaushalten