Suppenhuhn

Bevorratung: Frische Suppenhühner sollte man nach dem Kauf so schnell wie möglich (ein bis zwei Tage nach dem Kauf) weiterverarbeiten. Die genaue Lagerdauer von Tiefgefrorenem kann man dem MHD-Aufdruck entnehmen. Gefrorenes Geflügel auf einem Sieb oder einer Abtropfschale im Kühlschrank auftauen lassen, damit es nicht im eigenen Auftauwasser liegt.

 

Herkunft und Aussehen: Das Suppenhuhn wird in der europäischen und asiatischen Küche schon sehr lange verwendet. Früher galt es oft als das Essen der Bauern und Armen. Heutzutage wird es sogar für festliche Anlässe benutzt.

 

Suppenhühner sind in der Regel Legehennen, die nicht mehr so viele Eier legen. Sie kommen meist auf ein Gewicht zwischen 1500 und 2400 Gramm. Das Fleisch ist reich an Fett und sehr aromatisch.

 

Verwendung: Das Suppenhuhn wird meist zur Herstellung von Hühnerbrühe benutzt. Da das Fleisch sehr fettig ist, sollte es lange geköchelt werden. Zum Braten ist es ungeeignet. Auch auf asiatischer, chinesischer oder indischen Art kann man das Suppenhuhn zubereiten, was dem Gerichten eine scharfe Note verleiht.

Selbst gekochte Hühnerbrühe ist ein bewährtes Haushalsmittel gegen Erkältung und Grippe, da es frei von Geschmacksverstärkern und Farbstoffen ist. Gefrorenes Hühnerfleisch vor dem Kochen erst ganz auftauen lassen.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass das Suppenhuhn eine glatte, fleckenlose, gelbliche und sorgfältig gerupfte Haut besitzt. Auf dem Markt oder im Supermarkt bekommt man Suppenhühner entweder frisch oder tiefgefroren. Da es in Europa viele Geflügelzuchten gibt, bekommt man Suppenhühner zu sehr günstigen Preisen.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

 

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