Seeteufel

Bevorratung: Frischer Seeteufel sollte möglichst am Einkaufstag oder spätestens am Tag danach verarbeitet werden. Im Kühlschrank gelagert hält dieser sich bis zu maximal 3 Tage. Tiefgefroren kann dieser bis zu 3 Monate aufbewahrt werden.

 

Seeteufel (lat. Lophius piscatorius), auch bekannt, als Anglerfisch gehört zur Ordnung der Armflosser.

 

Herkunft und Aussehen: Verbreitet ist der Seeteufel im Nördlichen Atlantik, der Nord- und Ostee und im Mittelmeer, aber auch in amerikanischen Gewässern von Neufundland bis Brasilien, am Golf von Guinea bis in die Neuseelandzone. Vorzugsweise hält sich der Fisch in küstennahen Gewässern bei Wassertiefen zwischen 18 und 600 Metern auf. Typische Merkmale des Seeteufels sind der gewaltig große Kopf, der die Hälfte des Körpers ausmacht, sein ungeheuer großes Maul mit den nach hinten gerichteten Zähnen, die glatte Haut ohne Schuppen und der nach vorne herausragende fleischige Hautlappen, das sogenannte „Angelorgan“. Der Fisch weist am Rücken eine leicht bräunliche und auf dem Bauch eine weiße Färbung auf. Ausgewachsen kann der Seeteufel bis zu 1,70 Meter groß und 45 Kilo schwer werden.

 

Verwendung: Ob gegrillt, gefüllt, geschmort, gebraten oder frittiert: Seeteufel lässt sich in der Küche sehr vielseitig zubereiten.

 

Einkauf und Qualität: Seeteufel wird in vielen Fischfachgeschäften, in der Regel ohne Kopf, angeboten. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass der Fisch generell frisch riecht, eine feste Haut, hellrote bis braunrote, feuchte Kiemen, festsitzende Schuppen und festes Fleisch hat. Klare, glänzende Augen sind dabei ein zusätzliches Indiz dafür, dass der Fisch wirklich frisch ist.

 

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