Schnecken

Bevorratung: Tiefgefroren halten Schnecken bis zu 12 Monate. Frische Schnecken sollten innerhalb von zwei bis drei Tagen verzehrt werden.

 

Die Schnecke gehört zum Stamm der Weichtiere und gilt in Deutschland als exotische Delikatesse. Verzehrt wird in der Regel nur der Fuß der Schnecke, selten auch Kopf und Eingeweidesack.

 

Herkunft und Aussehen: Einige Schneckenarten waren, genau wie Muscheln, bereits in der Jungsteinzeit als Nahrungsmittel geschätzt. Auch in der Antike war der Verzehr von Landschnecken (vor allem in Italien und Frankreich) populär. Die Römer züchteten Schnecken (in erster Linie Weinbergschnecken) sogar in eigens eingerichteten Schneckengärten. Besonders beliebt waren Schnecken auch als Fastenspeise, denn Mönchen war es möglich die Tiere in den Klöstern zu verzehren, da sie „weder Fisch noch Fleisch“ waren und somit ihr Verzehr nicht gegen die Fastengebote verstieß. Auch im Meer lebende Schnecken gelten als Delikatesse und werden vor allem am Mittelmeer, der französischen Atlantikküste und in Ostasien als Meeresfrüchte gesammelt.

 

Verwendung: Hauptsächlich werden Schnecken in mediterranen Gerichten und in der traditionellen badischen Schneckensuppe verwendet. Die Weinbergschnecke und Achatschnecke sind die bekanntesten Schneckenarten die zum Verzehr geeignet sind. Essbare Meeresschnecken gehören küchentechnisch zu den Meeresfrüchten.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Da die Zubereitung von Schnecken einen sehr hohen Aufwand bedeutet, werden Schnecken, zumindest in Europa, in den meisten Fällen vorgekocht und gefroren bzw. in Konserven im Handel angeboten. Natürlich werden sie auch frisch, mit oder ohne Gehäuse, angeboten.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

 

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