Parmesan

Bevorratung: Geriebenen Käse kann man einfrieren. Wenn Sie allerdings ein Stück an der Käsetheke oder im Fachhandel erworben haben, sollten Sie es in Pergamentpapier eingewickelt im Kühlschrank lagern. Bei größeren Stücken mit Rinde reicht es wenn Sie die Schnittfläche abdecken bevor Sie ihn im Kühlschrank verstauen.

Parmesan

 

Der originale Parmesan-Käse wird Parmigiano-Reggiano genannt. Seine Reife dauert bis zu sechs Jahre. Außerdem dürfen für die Herstellung des Teigs keine Konservierungsstoffe oder andere künstliche Zusätze eingesetzt werden.

 

Herkunft und Aussehen: Parmigiano-Reggiano wird nur in den italienischen Provinzen Parma, Modena, Bologna und Reggio Emilia hergestellt. Er ist durch das europäische DOP-Siegel ursprungsgeschützt. Er wird nur aus Rohmilch, Salz und Lab hergestellt. Im Schnitt werden die Laibe 39 kg schwer und müssen sich nach ihrer Mindestreifezeit von einem Jahr einer Prüfung unterziehen. Nur die Laibe, die diese Prüfung bestehen, dürfen sich Parmigiano-Reggiano nennen. Ihr Teig ist sehr feinkörnig und strohfarben.

 

Verwendung: Viele kennen den Parmesan nur als Beilage zur Feinabstimmung frischer Pasta. Dabei ist er auch ideal geeignet als Panade für Schnitzel. Des Weiteren darf der Parmigiano-Reggiano in keinem Pesto fehlen. Zu einem kräftigen Rotwein wird er pur und in Stücke gebrochen gereicht.

 

Einkauf und Qualität: Im Handel sind meist drei verschiedene Arten Parmesan erhältlich. Der „Maturo“ ist ein 12-18 Monate gereifter Käse. 18-24 Monate wurde der „vecchio“ gereift und mit 24-36 Monaten Reifezeit ist der „stravecchione“ die Königsklasse des Parmigiano-Reggiano. Achten sie beim Kauf auf das Gütesiegel, denn nur dann können Sie sicher sein einen echten Parmigiano-Reggiano erworben zu haben. Natürlich können Sie den Parmesan-Käse auch fertig gerieben in der Tüte beziehen, diese habe allerdings kaum etwas mit dem Original zu tun.

 

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