Minze

Bevorratung: Sollte die Minze nicht sofort verwendet werden, ist zu empfehlen, sie in ein Glas mit frischem Wasser zu stellen oder in ein feuchtes Tuch einzuwickeln und anschließend im Kühlschrank zu lagern. So ist Minze einige Tage haltbar, allerdings entweicht das Aroma sehr schnell, daher ist es besser, sie einzufrieren.

 

Die Minze gehört zur Familie der Lippenblütengewächse und lässt sich in bis zu 30 Arten unterteilen. Die bekanntesten Minzarten sind die Grüne Minze und die Pfefferminze.

 

Herkunft und Aussehen: Minze wurde schon vor 3000 Jahren von den Ägyptern verwendet. Auch die Römer schätzten Minze als Heilkraut sehr und verbreiteten diese daher zunehmend. Heute ist Minze größtenteils auf der Nordhalbkugel in Europa, Asien und Nordamerika zu finden. Die Pflanze besteht aus unterirdischen Ausläufern sowie verzweigten Stängeln mit gezackten Laubblättern. Die Blüten blühen im Hochsommer und werden rosarot bis violett. Je nach Art werden die Pflanzen bis zu 50 Zentimeter groß.

 

Verwendung: Minze sorgt in vielerlei Hinsicht für ein frisches Mundgefühl. Minztee ist im Sommer sowie im Winter eine herrliche Erfrischung. Ebenso wird Minze in Kaugummi und Zahnpasta eingearbeitet. Auch als Heilkraut gegen Schmerzen im Bauch findet sie ihre Verwendung. Weiterhin ist Minze im Dessert zubereitet sehr schmackhaft. In der Industrie wird aus den Blättern Öl gewonnen.

 

Einkauf und Qualität: Minze ist das ganze Jahr in den meisten Supermärkten, in Bioläden oder auf dem Wochenmarkt erhältlich. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass keine braunen Stellen zu sehen sind und ein frischer Geruch zu entnehmen ist.

 

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