Makrele

Bevorratung: Das rötliche Makrelenfleisch, das sich relativ einfach entgräten lässt, ist sehr ölig und fettreich. Deshalb hält es sich nicht sehr lange frisch, verdirbt schnell und sollte demnach direkt oder am selben Tag zubereitet werden.

Makrele

 

Die Makrele (Scomber scombrus) ist ein Salzwasserfisch der im Schwärmen lebt und ist aus ernährungsphysiologischer Sicht äußerst wertvoll, da er essentielle Omega-3-Fettsäuren sowie einen hohen Anteil an Vitamin A, B 12 und D besitzt.

 

Herkunft und Aussehen: Makrelen halten sich in Schwärmen überwiegend in küstennahen Gebieten von nördlichem Atlantik, Mittelmeer und Schwarzem Meer auf. Aber auch im Pazifik, speziell im Japanischen Meer, gibt es eine weitere Makrelenart.

 

Die Makrele ist ein mittelgroßer Speisefisch, der maximale Größen von bis zu 60 Zentimetern, ein Gewicht von knapp drei Kilogramm und ein Alter von bis zu 17 Jahren erreichen kann. Ihr langgestreckter Körper mit ihrem spitz zulaufenden Maul ist mit einer silber-blauen Haut überzogen und mündet in einen sogenannten Gabelschwanz am Ende des Körpers.

 

Verwendung: Das zarte und saftige Makrelenfleisch ist von großer wirtschaftlicher Bedeutung und kommt in verschiedenen Gerichten mit unterschiedlichen Verwendungsweisen zum Einsatz. Der aromatisch-würzige Speisefisch mit einem relativ hohen Fettanteil eignet sich gleichermaßen zum Braten, Räuchern, Grillen, Dünsten und Kochen. Ähnlich wie Ölsardinen, kann man auch Makrelen als Konserve, eingelegt in Öl oder Tomatensauce, verköstigen. Außerdem lässt sich das Makrelenfleisch sehr gut zu Pasteten, Suppen oder Salaten weiterverarbeiten.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Frische Makrelen gibt es ganzjährig auf Wochenmärkten, in Fischgeschäften sowie in den Fischabteilungen von Supermärkten zu kaufen. Zusätzlich sind Makrelenkonserven im Handel dauerhaft erhältlich. Makrelen dürfen nur in bestimmten Fangzonen in der Zeit von Juli bis Februar gefischt werden und sind durch Höchstfangquoten vor Überfischung geschützt. Zur Qualität lässt sich sagen, dass sie feuchte, kräftig rote oder rosafarbene Kiemen vorweisen sollte. Ein schlechtes Zeichen sind trübe eingesunkene Augen und der Verlust von Schuppen.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

 

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