Lupinen

Bevorratung: Lupinensamen sollten am besten kühl und trocken, aber nicht im Kühlschrank, gelagert werden. In einem gut verschließbaren Gefäß ist das Saatgut mehrere Jahre haltbar.

 

Die Lupinen, die auch Wolfsbohne (lat. lupus = Wolf) oder Feigbohne genannt werden, gehören zu den Schmetterlingsblütlern und sind somit Hülsenfrüchte. Sie sind Verwandte von Erbse, Soja und Erdnuss. Lupinensamen liefern hochwertiges Eiweiß und können sowohl in der menschlichen Ernährung als auch als Ersatz für Soja im Viehfutter (außer für Pferde) eingesetzt werden.

 

Herkunft und Aussehen: Bereits im alten Ägyptern und bei den Griechen, aber auch bei den Indios in Südamerika galten die Lupinen-Samen als hochwertiges Grundnahrungsmittel. Die aus dem Mittelmeergebiet stammende und heute in ganz Europa angebaute Pflanze zählt dabei zu den Leguminosen.

 

Die gelben, beigen oder braunen Samen können dabei eine Größe von bis zu zwei Zentimetern erreichen.

 

Verwendung: Lupinensamen können vielfältig verwendet werden. So werden die eingelegten Samen im Mittelmeerraum als beliebter Snack serviert. Sie werden weiterhin zu „Lopino“, einem tofuähnlichen Produkt, zu Lupinenmehl sowie zu Lupinenmilch verarbeitet. Des Weiteren können die Samen geröstet werden und liefern dann ein kaffeeähnliches Getränk.

 

Einkauf und Qualität: Getrocknete Lupinensamen werden im Handel unter der Bezeichnung Tirmis vertrieben. Hierzulande gewinnt Eis aus Lupinen an Bedeutung. Gerade für Menschen, die unter Milchunverträglichkeit leiden, stellt es eine willkommene Bereicherung des Speiseplans dar, weil darin keine Laktose enthalten ist. Für Allergiker kann Lupinenprotein allerdings problematisch sein, da Lupinen bzw. Lupinenprodukte zu den häufigsten Verursachern von Nahrungsmittelallergien zählen. Die Verwendung von Lupinen muss bei verpackten Lebensmitteln deklariert werden.

 

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