Leerdammer

Bevorratung: Leerdammer sollte an einem kühlen und dunklen Ort mit geringer Luftfeuchtigkeit aufbewahrt werden. Am besten eignet sich dafür das Gemüsefach des Kühlschranks. Der Käse sollte außerdem nicht luftdicht verpackt werden, damit er beim Aufbewahren atmen kann. Vor dem Verzehr eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen.

 

Beim Leerdammer handelt es sich um einen aus Kuhmilch hergestellten Schnittkäse, der in vielen Varianten angeboten wird und 45% Fett in der Trockenmasse enthält. Erfunden wurde der Käse von den beiden Holländern Cees Boterkooper und Bastian Baars.


Herkunft und Aussehen: Erfunden wurde der industriell hergestellte Käse 1978 in den Niederlanden, und zwar von den beiden Holländern Cees Boterkooper und Bastian Baars. Auch heute darf nur der Name „Leerdammer“ einen Käse zieren, wenn dieser in den Niederlanden hergestellt wurde.

Der in großen, runden Laiben hergestellte Käse hat einen charakteristischen goldgelben, geschmeidigen Teig, eine orangene Rinde, relativ große Löcher und einen nussig milden Geschmack.

 

Verwendung: Leerdammer passt mit seinem nussigen Aroma und seiner geschmeidigen Konsistenz zu vielen Gerichten und Speisen. Klassisch auf Brot, zu Gemüse wie Tomaten und Gurken, im Salat, zu Weintrauben oder zum Überbacken von Gratins ist der Leerdammer vielseitig einsetzbar.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Leerdammer ist vor allem in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich verbreitet, wo es ihn zurzeit in den Variationen Leerdammer original, Leerdammer Leger, Leerdammer Yoghu, Leerdammer Caractère und Leerdammer Delacrème ganzjährig im Handel zu erwerben gibt. Diese Käsesorte wurde ursprünglich geschaffen, um die Qualitäten von Gouda und Emmentaler in einem Käse zu verbinden. Im Gegensatz zum Gouda ist der Leerdammer allerdings nussiger und würziger. Je nach Sorte haben Leerdammer-Laibe eine Reifezeit von ca. sechs bis 15 Wochen. Sollte der Käse beim Kauf trockene Schnittflächen oder gar Schimmel vorweisen, sollten Sie von einem Kauf absehen. Ein weiteres Merkmal für qualitativ geringwertigen Käse ist ein käseuntypischer Geruch.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

 

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