Kardamom

Bevorratung: Die Kardamom-Kapseln sollten luftdicht verschlossen, kühl und dunkel aufbewahrt werden, denn so halten sie sich bis zu einem Jahr. Es ist nicht zu empfehlen, Kardamom als Samen oder Pulver lange zu lagern, da beides schnell sein Aroma verliert.

 

Kardamom ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse. Es ist ein asiatisches Gewürz und lässt sich in Malabarkardamom und Ceylonkardamom unterteilen.

 

Herkunft und Aussehen: Die Herkunftsländer des Kardamoms sind Thailand, der Irak, Südindien und Sri Lanka. Heute wird Kardamom zudem in Guatemala, Madagaskar und Vietnam angebaut. Die Pflanze wird zwischen zwei und drei, teilweise auch bis fünf Meter groß. An dem stark bewurzelten Rhizom wachsen lanzettliche, dunkelgrüne Laubblätter, in denen grünlich weiße Blüten sitzen. Aus diesen Blüten entstehen dreifächerige, rundliche Kapseln mit bis zu acht Samen pro Fruchtfach.

 

Verwendung: In der Küche wird Kardamom als Gewürz verwendet. Einerseits können die Kapseln mit einem Mörser zerkleinert und anschließend unter anderem in Saucen, Suppen, Desserts oder Fleisch verwendet werden. Andererseits lassen sich die Samen mahlen und in Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen oder Spekulatius verarbeiten. Kardamom wird aber auch in der Naturheilkunde verwendet. Als Tee aufgebrüht hilft er gegen Mundgeruch, Blähungen und  Verdauungsbeschwerden.

 

Einkauf und Qualität: Kardamom ist als Pulver, als geschlossene Kapsel oder als Samen im Supermarkt erhältlich. Grüne Kapseln deuten auf frische, unversehrte Kardamom-Samen hin. Beim Öffnen der Kapseln sollten die Samen leicht klebrig und schwarz sein.

 

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