Kapuzinerkresse

Bevorratung: Grundsätzlich ist es empfehlenswert, die Blätter und Blüten vor der Zubereitung ganz frisch zu pflücken. Da die Blätter und Blüten sehr schnell trocken werden, sollten Sie nach Möglichkeit das Lagern über mehrere Tage vermeiden.

 

Kapuzinerkresse (lat. Tropaeolum) ist die einzige Pflanzengattung der Familie der Kapuzinerkressengewächse (lat. Tropaeolaceae) und ist botanisch gesehen weder mit der  Gartenkresse noch mit der Brunnenkresse verwandt.

 

Herkunft und Aussehen: Kapuzinerkresse wuchs schon vor vielen Jahrhunderten in Südamerika, Peru und Kolumbien. In Europa hingegen ist sie erst, seit die spanischen Eroberer ihre Samen mit nach Hause brachten und auch in Spanien heimisch machten. Heutzutage wächst Kapuzinerkresse überall dort, wo es warm ist. Zu den wohl auffälligsten Merkmalen  der Kapuzinerkresse zählen die grünen, runden Blätter sowie die großen trichterförmigen Blüten. Die Farbe der Blüten variiert zwischen sonnengelb, leuchtendem orange oder tiefem rot.

 

Verwendung: Die Blätter der Kapuzinerkresse lassen sich sehr gut mit anderem Salatgemüse kombiniert für einen Salat verwenden. Aber auch in Verbindung mit Rührei, Kräuterquark oder Kräuterbutter schmeckt fein geschnittene bzw. gehackte Kapuzinerkresse hervorragend. 

 

Einkauf und Qualität: Kapuzinerkresse in loser Form kann man an kaum einer Stelle kaufen. Angeboten wird sie, wenn überhaupt, als Zierpflanze und kann in Blumenläden, Pflanzenmärkten oder in Gärtnereien erworben werden.

 

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