Himbeeren

Bevorratung: Himbeeren sollten so schnell wie möglich verzehrt werden, da sie leicht verderblich sind. Auf einem Teller verteilt halten sie sich im Kühlschrank maximal 2 Tage.

 

Himbeeren sind reich an Zucker, Fruchtsäuren, Mineralstoffen (vor allem Phosphor, Kalzium, Magnesium und Eisen), B-Vitaminen, Vitamin C und Ballaststoffen. Außerdem stecken Flavonoide und Phenolsäuren in den aromatischen Früchten. Diese wirken antibiotisch und krebshemmend.

 

Herkunft und Aussehen: Die Himbeere gehört zu den Rosengewächsen und ist ein wildwachsendes Gewächs das in unseren Wäldern zu finden ist. Der Strauch kann bis zu 2 Meter hoch werden und die Ruten sind mit kleinen, feinen Stacheln besetzt, worauf man beim Pflücken achten sollte. Die Früchte bekommen bei voller Reife eine rote Farbe (je nach Zuchtform auch gelb oder schwarz). Die Frucht an sich ist fingerhutförmig

 

Der Himbeerstrauch war schon im Altertum als Heilpflanze bekannt und wurde sogar schon in der Jungsteinzeit gesammelt. Die Pflanze ist sehr widerstandsfähig und passt sich dem Klima an. So findet man selbst in Alaska Himbeersträucher wieder.

 

Verwendung: Himbeeren werden am liebsten roh verzehrt aber natürlich passen sie auch prima in Obstsalate, auf Torten, gemixt als Smoothie oder als Marmelade, Saft oder Schnaps.

 

Einkauf und Saison: Heimische Früchte haben von Juni bis August Saison. In dieser Zeit kann man sie in jedem Supermarkt oder Wochenmarkt kaufen. Viele Obsthöfe stellen zur Sommerzeit auch kleine „Obstbuden“ auf. Hier gibt es Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen usw. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Frucht prall und glänzend aussieht und keine Druckstellen aufweist. Kaufen sie reife Himbeeren und achten Sie darauf, keine Schale mit bereits schimmeligen Früchten zu erwerben. Frische Früchte lassen sich außerdem gut einfrieren.

 

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