Graupen

Bevorratung: Trocken und luftdicht verpackt können Graupen bis zu maximal einem Jahr gelagert werden.

 

Graupen, auch bekannt als Gräupchen, Roll- oder Kochgerste, sind kleine, geschälte und kugelförmige Gersten- bzw.  Weizenkörner. Der Name ist slawischen Ursprungs und bedeutet so viel wie „Grütze“ oder „Hagelkorn“.

 

Herkunft und Aussehen: Hergestellt werden Graupen in sogenannten „Graupenmühlen“. Dabei werden Gerstenkörner oder Weizenkörner benutzt, die im weiteren Verarbeitungsprozess enthülst, geschält und poliert werden. Das Hauptmerkmal der Graupen ist die länglich-runde Form der Körner.

 

Verwendung: Graupen lassen sich bei den verschiedensten Arten von Gerichten einsetzen. Zudem gelten sie in Deutschland auch als sehr beliebte Beilage. Am bekanntesten ist die Verwendung von Graupen als Einlage in Suppen und Eintöpfen. Typische Beispiele sind die Gerstensuppe, die Rumfordsuppe sowie die Graupensuppe. Auch zur weiteren Verfeinerung von Süßspeisen sind Graupen ideal geeignet.

 

Einkauf und Qualität: Graupen werden in den meisten Supermärkten angeboten. Die Qualität der Graupe ist in erster Linie von der Qualität der Gerste bzw. des Weizens abhängig. Eine naturbelassene Züchtung der Gerste bzw. des Weizens ist dabei oft ein Indiz für äußerst gute Qualität. Auch die besonders kleine und runde Erscheinungsform der Graupe stellt ein Qualitätsmerkmal dar.

 

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